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Sport Motorsport
08/07/2021

Streckenrekord: MotoGP-Ass Jorge Martin rast in Spielberg zur Pole

Mit einem neuen Rekord brauste Martin auf Rang eins in Spielberg. Ducati ist wieder Favorit für den GP der Steiermark.

von Alexander Strecha

Jorge Martin ist wieder eindrucksvoll zurück in der MotoGP. Nach seinem Sturz in Portugal in dieser Saison musste er zusammengeflickt werden, drei Ärzteteams führten parallel drei Operationen an ihm durch, weil man acht Knochenbrüche richten musste.

Mit einem neuen Streckenrekord (1:22,994 Minuten) holte sich Martin die Pole vor dem nächsten Ducati-Piloten, Bagnaia, und WM-Leader Quartararo auf Yamaha. Marc Marquez wurde Achter, Vorjahrssieger Miguel Oliveira auf KTM fuhr auf Rang 12. Oliviera biss nach seinem Freitag-Sturm und dem Bluterguss im rechten Handgelenk die Zähne zusammen, hofft auf Regen im Rennen (Sonntag, 14 Uhr/live auf Servus TV).

"Eine richtig heiße Runde"

Jorge Martin strahle übers ganze Gesicht: "Pole sollte helfen für das Rennen am Sonntag, es war eine richtig heiße Runde. dabei war sie nicht einmal perfekt."

WM-Leader Quartararo holte das Maximum aus seiner Yamaha. "Vom Highspeed her fehlt uns etwas auf Ducati, ich habe daher brutal riskieren müssen und in der Runde daher auch Fehler gemacht." Auch er hofft auf steirischen Regen am Sonntag.

Kofler aus der achten Reihe

In der Moto3-Klasse sicherte sich der Türke Denis Öncu (KTM) vor Sergio Garcia (GasGas) und Romano Fenati (Husqvarna) erstmals eine Pole, die erste Startreihe wird damit von Fahrern aller drei Marken des KTM-Konzerns gebildet. Der Österreicher Maximilian Kofler war trotz seiner drei Rennen dauernden Pause wegen einer Rückenverletzung beim Comeback schneller als sein japanischer Teamkollege Kaito Toba und startet mit seiner KTM als 27. aus der achten Reihe.

Die aktuellsten Neuigkeiten aus der Moto2 betrafen Raul Fernandez. Der spanische KTM-Fahrer steigt wie Remy Gardner 2022 in die MotoGP auf und wird zusammen mit dem Sohn von Motorrad-Legende Wayne Gardner das Duo beim KTM-Tech3-Team bilden. Für Danilo Petrucci und Iker Lecuona ist damit dort kein Platz mehr.

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