Ivona Dadic freut sich über ihren Sprung

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Sport

Ivona Dadic, die ausgezeichnete Alleskönnerin

Seit 2016 schaffte es die Mehrkämpferin jedes Jahr bei einem Großereignis auf das Podest. Nun könnte erstmals Gold folgen.

von Philipp Albrechtsberger

02/27/2019, 08:00 AM

Die Latte liegt für Ivona Dadic hoch, und das nicht nur im Hochsprung bei der Hallen-EM. Die 25-jährige Mehrkämpferin ist die große rot-weiß-rote Medaillenhoffnung am Wochenende in Glasgow, die Oberösterreicherin reist als Nummer zwei der Setzliste im Fünfkampf nach Schottland.

Österreichs Leichtathletin des Jahres ist ein Medaillengarant, seit 2016 stand sie noch jedes Jahr bei einem Großereignis auf dem Podest, im Vorjahr gelang ihr mit Silber bei der Hallen-WM ihr bisher größter Erfolg.

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Geschlagen wurde sie in Birmingham nur von Katarina Johnson-Thompson, und die gleichaltrige Britin dürfte auch an diesem Wochenende die größte Konkurrentin der Österreicherin sein. Wenngleich die Vergleichswerte in dieser Hallensaison noch fehlen.

Die Besten bestreiten in Glasgow allesamt den ersten Mehrkampf des Jahres. „Es wird eine hochwertige Geschichte mit vielen Unbekannten, weil sich die großen Favoritinnen heuer noch sehr bedeckt gehalten haben“, sagt Dadic-Coach Philipp Unfried.

Mit Verena Preiner schickt der rot-weiß-rote Verband sogar zwei Athletinnen in den Mehrkampf. Österreich ist damit neben Großbritannien die einzige Nation, die zwei Starterinnen in das erlesene Feld gebracht hat. Das unterstreicht einmal mehr die Spitzenposition Österreichs im internationalen Mehrkampf.

Im Gegensatz zur Freiluft-Saison, in der die Damen sieben Disziplinen innerhalb von nur zwei Tagen zu bewältigen haben, fallen in der Halle die 200-Meter-Strecke sowie der Speerwurf weg. Übrig bleiben 60 Meter Hürden, Hochsprung, Kugelstoßen, Weitsprung und 800 Meter. Pro Disziplin gibt es Punkte.

Die EM markiert Höhepunkt und Ende der Hallen-Saison, sie ist ein richtungsweisender Bewerb für viele Athleten, wie ÖLV-Sportdirektor Gregor Högler anmerkt: „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Hallen-EM für einige Athleten die einzige Bühne ist, um in die Förderlandschaft eintreten zu können.“

Auf dem Weg nach Doha und Tokio

Nach der EM geht’s allmählich ins Freie. Das große Ziel heißt 2019 Weltmeisterschaft in Doha. Bei den Titelkämpfen in der Wüste geht es ab Ende September bereits um die ersten Limits für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio.

Österreichs Leichtathlet des Jahres, Lukas Weißhaidinger, ist in Glasgow übrigens nicht am Start. Der Diskusbewerb wird in der Halle nicht ausgetragen.

Österreichs Team für die Hallen-EM (1. – 3. März), Herren: Markus Fuchs (60 m), Andreas Vojta (3.000 m). Damen: Alexandra Toth (60 m), Susanne Walli (400 m), Stephanie Bendrat (60 m Hürden), Ivona Dadic, Verena Preiner (Fünfkampf), Nada Ina Pauer (3.000 m).

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