© APA/dpa/unbekannt

Sport
04/24/2019

Happel bis Stöger: Erfolgstrainer beim großen Nachbarn

Oliver Glasner heuert in Wolfsburg an. Seine Vorgänger in der deutschen Bundesliga.

von Harald Ottawa

  • Ernst Happel:

Der Grantler aus Wien holte mit dem Hamburger SV 1982 und 1983 die bislang letzten zwei Meistertitel. Mit den Hanseaten gewann Happel 1983 zudem auch den Europacup der Landesmeister, dank eines Tores von Felix Magath wurde Juventus im Endspiel 1:0 bezwungen. Im Jahr zuvor scheiterte der HSV im Finale des UEFA-Cups an Göteborg.

  • Max Merkel:

Der Wiener war Österreichs einziger Trainer, der mit zwei verschiedenen deutschen Klubs Meister wurde. Er schaffte dieses Kunststück 1966 mit 1860 München und 1968 mit Nürnberg. Zudem wurde Merkel 1964 Pokalsieger mit den Münchnern und erreichte 1965 das Europacupfinale der Pokalsieger (0:2 gegen West Ham). In Nürnberg kam es im März 1969 zum Bruch, interimsmäßig übernahm kurz Robert Körner, der Klub stieg dennoch eine Saison nach dem Meistertitel ab – ein Novum in der Bundesliga. Danach war Merkel als Kolumnist eine Kultfigur.

  • Peter Stöger:

Der ehemalige Teamspieler ging als Meistertrainer der Austria 2013 zum 1. FC Köln, führte den Traditionsklub in die Bundesliga und in der Folge in den Europacup. Als der heute 53-Jährige in der Saison 2017/2018 beurlaubt wurde, war er mit der fünften laufenden Saison der längstdienende Köln-Trainer. Turbulent war das Jahr 2017: Am 3. Dezember wurde Stöger von Köln freigestellt, am 10. Dezember von Dortmund engagiert. Mit der Borussia wurde er Vierter. Stöger war der erste BVB-Trainer, der in seinen ersten zehn Bundesliga-Spielen ungeschlagen blieb. Sein Vertrag lief mit Saisonende aus.

  • Ralph Hasenhüttl:

Mit Aalen stieg der Steirer in die 2. Bundesliga, mit Ingolstadt ins Oberhaus auf. Von 2016 bis 2018 war er bei RB Leipzig. 2017 wurde er Vizemeister und führte den Klub damit in die Gruppenphase der Champions League. Dort kamen die Sachsen als Dritter in die Europa League, wo im Viertelfinale Schluss war.

  • Adi Hütter:

Drohte zu Beginn in Frankfurt nach herben Tiefschlägen (0:5 gegen Bayern im Supercup, Aus im DFB-Pokal gegen Viertligisten Ulm) zu scheitern, jetzt ist die Eintracht Vierter und Halbfinalist in der Europa League, in der man im Herbst als erster deutscher Klub alle Gruppenspiele gewann.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.