30:30 gegen Polen: Österreich verpasst die Handball-WM
Applaus der österreichischen Handballer
Die Handball-Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland wird ohne Österreich stattfinden.
Nach der 25:26-Niederlage am Mittwoch in Graz war das Herren-Nationalteam im Rückspiel in Polen zum Siegen verdammt. Und das Spiel wurde zum Krimi. Mehrmals wechselte die Führung zwischen den Teams.
Handball-Krimi im Finish
In der vorletzten Minute parierte Tormann Constantin Möstl einen Siebenmeter. Doch Österreich musste die letzten Sekunden in Unterzahl spielen. Den Polen gelang drei Sekunden vor der Schlusssirene der Ausgleich zum 30:30. Damit gab es kein Siebenmeterschießen - sondern großen Jubel bei den Polen.`
„Es tut unglaublich weh“, äußerte sich Lukas Hutecek bitter enttäuscht. „Wir haben hart gekämpft, uns über viele Strecken des Spiels viele gute Chancen erarbeitet, konnten das Spiel kontrollieren. Wir haben es aber in der zweiten Hälfte nicht geschafft, dieses Niveau zu halten.“ Für Sebastian Frimmel war das Verpassen des WM-Tickets „sehr schmerzhaft. Es ist schwer zu realisieren, dass wir in Deutschland nicht dabei sind. Ich weiß, dass wir da hingehören. Wir hätten es uns extrem verdient gehabt.“
Seit 2019 war das ÖHB-Team nur einmal nicht bei einer EM oder WM-Endrunde dabei. Nun müssen die Österreicher wieder zuschauen.
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