Sport
17.06.2018

Golf: US-Quartett vor Finaltag der US Open an der Spitze

Johnson verspielte komfortablen Vorsprung bei schwierigen Bedingungen. Viele Top-Spieler bereits ausgeschieden.

Der Weltranglistenerste Dustin Johnson hat vor der Finalrunde der 118. US Open auf Long Island seinen komfortablen Vorsprung verspielt. Der 33-jährige US-Golfstar benötigte am Samstag im Shinnecock Hills Golf Club bei schwierigen Bedingungen für die dritte Runde 77 Schläge.

Mit insgesamt 213 Schlägen muss sich der US-Open-Sieger von 2016 die Führung beim zweiten Major-Turnier des Jahres mit seinen Landsleuten Daniel Berger, Tony Finau sowie dem Titelverteidiger Brooks Koepka teilen. Auch Olympiasieger Justin Rose (214) aus England und der Schwede Henrik Stenson (215) haben noch gute Chancen auf den Titel.

Mickelson mit schlechtester Runde

Die Turnierverantwortlichen der USGA hatten den Par-70-Kurs in der Nähe von New York am dritten Tag wieder extrem schwer hergerichtet. Die schwierigen Fahnenpositionen auf den ausgetrockneten Grüns stellen die besten Spieler der Welt vor große Probleme. Hinzu kam der böige Wind. Selbst Routinier Phil Mickelson scheiterte an den harten Bedingungen. Der fünffache Major-Champion aus den USA spielte an seinen 48. Geburtstag mit 81 Schlägen die schlechteste Runde in seiner 27 Jahre langen US-Open-Karriere.

Viele Top-Spieler waren bei dem mit zwölf Millionen Dollar dotierten Turnier bereits nach zwei Runden ausgeschieden. US-Superstar Tiger Woods gehörte ebenso zu den großen Verlieren der offenen amerikanischen Meisterschaft wie der Nordire Rory McIlroy, Sergio Garcia aus Spanien, der Australier Jason Day oder Jordan Spieth aus den USA.

Ergebnisse Golf US Open in Southampton/ New York (12,0 Mio. US-Dollar, Par 70) - Stand nach 3 von 4 Runden:

1. Dustin Johnson (USA) 213 (69/67/77), Brooks Koepka (USA/TV) 213 (75/66/72), Daniel Berger (USA) 213 (76/71/66), Tony Finau (USA) 213 (75/72/66) - 5. Justin Rose (ENG) 214 (71/70/73) - 6. Henrik Stenson (SWE) 215 (71/70/74) - 7. u.a. Patrick Reed (USA) 216 (73/72/71), Jim Furyk (USA) 216 (73/71/72)