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Sport Fußball
01/21/2020

WSG Tirol lässt Lukas Grgic nicht zum LASK ziehen

Der Aufsteiger will im Abstiegskampf nicht auf den Mittelfeldmotor verzichten und verzichtet lieber auf die Ablösesumme.

von Christoph Geiler

Geht er, oder geht er nicht? Seit Wochen dreht sich bei WSG Tirol alles um Lukas Grgic. Der zentrale Mittelfeldspieler war im Herbst einer der Lichtblicke beim Aufsteiger, der Elan und die Zweikampfstärke des 24-Jährigen sind auch anderen Klubs nicht verborgen geblieben.

So bekundete der LASK großes Interesse an Grgic und trat diesbezüglich auch schon vor längerer Zeit mit den Tirolern in Kontakt. Anfänglich hatten sich die Verantwortlichen von WSG Tirol sogar ernsthaft Gedanken über einen Abgang des dynamischen Mittelfeldspielers gemacht, doch nun ist ein Wechsel vom Tisch.

WSG Tirol verzichtet lieber auf Geld als auf Lukas Grgic. Das stellte Sportchef Stefan Köck gegenüber dem KURIER klar. Zwar wird das Schlusslicht dieser Tage noch einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler verpflichten, doch auch dann soll Grgic bleiben. "Zum einen weil wir mit ihm einen Österreicher verlieren würden", erklärt Köck, "zum anderen weil wir mit Svoboda nur mehr einen weiteren Mann auf dieser Position haben. Was tun wir, wenn sich einer verletzt oder gesperrt ist? Wir brauchen drei Leute im defensiven Mittelfeld."

Wie wichtig Lukas Grgic für die Tiroler ist, wurde auch in den bisherigen Testspielen deutlich. "Er ist einer der Antreiber, die wir haben und auch brauchen. Er ist einer von denen, die Kommandos geben und Verantwortung übernehmen."

WSG Tirol reist am Wochenende ins Trainingslager nach Spanien, ein neuer zentraler Mittelfeldspieler könnte da schon mit von der Partie sein. Zur Auswahl stehen drei Kandidaten, die alle Erfahrung in Deutschland (zweite Bundesliga) haben. Zudem will der Aufsteiger noch einen Stürmer verpflichten.

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