Dritter Wechsel: Der WAC hat seinen neuen Trainer bereits gefunden
Zurück in der Bundesliga: Thomas Silberberger
Der unerwartete Abgang von Didi Kühbauer hat in Wolfsberg eine außergewöhnliche Trainerkrise ausgelöst. In nur einem halben Jahr kommt es beim WAC zum dritten Trainerwechsel.
Vor der Länderspielpause wollte WAC-Präsident Riegler seinem Cheftrainer Ismail Atalan noch eine Chance geben.
Nicht zum Anschauen: Atalans WAC steckt in der Krise.
Acht Auswärtsspiele ohne Punkt
Nach der Niederlage bei der WSG ist die Geduld bei den Kärntnern aber zu Ende. Der Deutsche mit kurdischen Wurzeln hat alle acht Auswärtsspiele verloren, der Cupsieger ist mittlerweile in akuter Abstiegsangst.
Deswegen muss Atalan gehen. Nach Kühbauer, Pacult, der schnell wieder weg war, und Atalan mit nur zwölf Pflichtspielen setzt der Vorletzte im Abstiegskampf auf den dritten Wechsel des Cheftrainers innerhalb einer Saison – ein seltener Vorgang in der Bundesliga-Historie.
Muss beim WAC gehen: Trainer Atalan
Alles fixiert mit Silberberger
Laut KURIER-Informationen steht der Nachfolger bereits fest: Es ist Thomas Silberberger, der sich erst vor Kurzem in beiderseitigem Einverständnis aus der Südstadt verabschiedet hat.
Mit Silberberger ist alles fixiert, es wird noch am Dienstag zur offiziellen Vorstellung des früheren Admira-Trainers kommen.
Um 11.30 Uhr gab es dann die Bestätigung aus dem Lavanttal, Thomas Silberberger leitet am Nachmittag erstmals das WAC-Training.
Zuerst hat die Krone über den Tiroler als künftigen WAC-Trainer berichtet.
Thomas Silberberger soll den WAC vor der 2. Liga bewahren
Statt Meisterrennen in der 2. Liga geht es jetzt im Lavanttal nur um eines: Den Klassenerhalt. Darin hat Silberberger Erfahrung. Der 52-Jährige hielt die WSG stets in der obersten Spielklasse.
Und als der Underdog einmal doch auf dem letzten Platz gelandet war, half die Implosion der Mattersburger Finanzbetrügereien, um den Abstieg zu verhindern.
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