Matthias Jaissle bleibt (noch) in Salzburg

© REUTERS/CATHRIN MUELLER

Sport Fußball
12/07/2021

Jaissle, Marsch oder Hütter: Wenn Red-Bull-Trainer im Fokus stehen

Ein Engagement in Salzburg ist fast eine Job-Garantie in einer Top-Liga, doch auch die Ex-Coaches sind vor Leistungsschwankungen nicht gefeit.

von Peter Gutmayer

Es ist fast schon Normalität: Wenn in Deutschland ein Trainerposten frei wird, dann fällt der Blick auch nach Salzburg. Die Spekulationen, Matthias Jaissle könnte schon bald als neuer Leipzig-Trainer vorgestellt werden, sorgten beim österreichischen Meister aber nicht wirklich für Unruhe.

Die volle Konzentration gilt dem „Spiel des Jahres“ am Mittwoch gegen Sevilla. Immerhin geht es darum, Geschichte zu schreiben und als erster österreichischer Verein ins Achtelfinale der Champions League einzuziehen.

Ein Abgang des Trainers ist also kein Thema. Zumindest noch nicht. Denn dass auch Jaissle in absehbarer Zukunft in einer europäischen Topliga landen wird, zeichnet sich seit seinem Amtsantritt ab. Damit würde er in die Fußstapfen der meisten seiner Vorgänger treten. Die sorgen in diesen Tagen für Schlagzeilen – allerdings nicht nur positive.

Rauswurf

Jesse Marsch, Jaissles direkter Vorgänger, hat bei RB Leipzig gerade seinen Job verloren, fünf Siege aus 14 Ligaspielen und Platz elf waren zu wenig. Nach zwei Double-Gewinnen mit Salzburg übersiedelte er im Sommer nach Leipzig. Mit 1,33 hat der US-Amerikaner den schwächsten Punkteschnitt aller bisherigen Trainer seit es RB Leipzig gibt, seit 2009.

Als Favorit auf seine Nachfolge bei den Sachsen galt ein anderer ehemaliger Salzburger. Roger Schmidt war 2012 bis 2014 in der Mozartstadt, holte ein Double, blamierte sich aber auch gegen Düdelingen aus Luxemburg. Nach Salzburg arbeitete er in Leverkusen und in China. Leipzig sagte er jetzt ab, weil er in Holland mit PSV Eindhoven Dritter und voll im Titelkampf ist.

Debakel

Ebenfalls für Aufsehen hat am Wochenende Adi Hütter gesorgt, der mit Salzburg 2014/’15 Double-Sieger wurde. Die 0:6-Heimniederlage gegen Freiburg war für Mönchengladbach historisch. In der Tabelle liegen die Fohlen nur auf Platz 13. Von Sportchef Max Eberl bekommt der ehemalige Meistermacher von YB Bern dennoch Rückendeckung, er wolle mit Hütter „durch dick und dünn gehen“. Gladbach hat für Hütter im Sommer 7,5 Millionen Euro nach Frankfurt überwiesen.

Besser läuft es für Marco Rose. Der hat im Hit gegen die Bayern zwar gerade 2:3 verloren, liegt mit Dortmund aber auf Platz zwei. Rose hat Salzburg nach zwei Meistertiteln und einem Cupsieg 2019 Richtung Gladbach verlassen, ehe er im Sommer beim BVB anheuerte.

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