Zorya Lugansk vs. Rapid Wien - UEFA Europa League - Play Offs

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Sport Fußball
08/27/2021

Traumlos für Rapid: Es wartet der Tabellenführer der Premier League

Während auf Sturm in der Europa League eine extrem starke Gruppe wartet, bekommt es Rapid mit West Ham, Zagreb und Genk zu tun.

von Alexander Huber

Als die Gruppe von Sturm in der Europa League ausgelost war, musste Zoran Barisic kräftig durchatmen. Monaco, PSV Eindhoven und Real Sociedad für die Grazer – „das ist ja wie Champions League“, staunte der Rapid-Sportdirektor, dessen Mundwinkel knapp später nach oben zogen.

Denn die Hütteldorfer haben es nach dem starken Play-off gegen Luhansk mit zwei Siegen wieder gut erwischt. Die Rapid-Gruppe ist stark – das ist in der „neuen“ Europa League mit nur noch 32 Teams als Mannschaft aus Topf vier auch nicht anders möglich – aber nicht fernab jeder Möglichkeiten. Und noch dazu gibt es mit West Ham einen echten Ticketseller.

Dinamo um Wiedergutmachung

Aus Topf eins bekamen die Grünen Dinamo Zagreb zugelost. Die Kroaten blamierten sich im Champions-League-Play-off mit 180 torlosen Minuten gegen Tiraspol. Die Moldauer zogen mit dem Gesamtscore von 3:0 in die Eliteliga ein.

Aus Topf zwei kommt es wieder mal zum Wiedersehen mit Genk. Die Belgier waren bereits zwei Mal ein Gruppengegner, die Bilanz ist mit zwei Remis (2013) sowie je einem Sieg und einer Niederlage (2016) ausgeglichen.

Tradition im Duell

Und aus Topf drei kommt West Ham. Der Traditionsklub aus London sollte dafür sorgen, dass die Europacup-Abos beliebt wie selten zuvor sind. Natürlich gibt es leichtere Gegner aus dem Topf, den Rapid hauchdünn verpasst hatte. Aber auf die „Hammers“ freut sich auch Barisic: „Ein Klub aus der Premier League  – das ist immer schön, wenn auch schwierig. Wir werden uns in dieser Gruppe weiterentwickeln.“

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In die neue Saison ist West Ham perfekt gestartet. Das Team um Trainer Moyes und Vizeeuropameister Declan Rice ist nach zwei Runden Tabellenführer.

Die ersten beiden steigen auf. Neu ist, dass der Dritte im Frühjahr in der Conference League im K.o.-Modus weiterspielt. Das sollte auch das Ziel der Rapidler sein.

Europa League
Gruppe A:
Lyon, Glasgow Rangers, Sparta Prag, Brøndby.
Gruppe B: Monaco, Eindhoven, Real Sociedad, Sturm Graz.
Gruppe C: Napoli, Leicester, Spartak Moskau, Legia Warschau.
Gruppe D: Olympiakos Piräus, Frankfurt, Fenerbahce, Antwerpen.
Gruppe E: Lazio Rom, Lok  Moskau, Marseille, Galatasaray.
Gruppe F: Braga, RS Belgrad, Rasgrad, Midtjylland.
Gruppe G: Leverkusen, Celtic Glasgow, Betis Sevilla, Ferencváros.
Gruppe H: Dinamo Zagreb, Genk, West Ham, Rapid Wien.

Conference League
Gruppe A:
LASK, Maccabi Tel Aviv, Alaschkert (ARM), HJK Helsinki.
Gruppe B: Gent, Partizan Belgrad, Flora Tallinn, Anorthosis Famagusta.
Gruppe C: AS Roma, Sorja Luhansk, CSKA Sofia, Bodø/Glimt.
Gruppe D: Alkmaar, Cluj, Jablonec, Randers (DEN).
Gruppe E: Slavia Prag, Feyenoord, Union Berlin, Maccabi Haifa.
Gruppe F: FC Kopenhagen, PAOK Saloniki, Slovan Bratislava, Lincoln Red Imps (GIB).
Gruppe G: Tottenham, Rennes, Arnheim, NS Mura.
Gruppe H: Basel, Qarabag (AZE), Kairat Almaty, Omonia Nikosia.

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