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Sport Fußball
11/26/2020

Maradonas "Hand Gottes": "Er sagte niemals, dass er betrogen hat"

Englands Ex-Nationalkeeper Peter Shilton würdigt Maradona, beklagt aber seinen mangelnden "Sportsgeist".

Nach dem Tod von Diego Maradona hat Englands früherer Nationaltorhüter Peter Shilton zwar dessen spielerisches Können gewürdigt, aber zugleich angemerkt, dass der argentinische Fußballstar nicht mit "Sportsgeist ausgestattet" war. In einem Gastbeitrag für die Tageszeitung Daily Mail bedauert der 71 Jahr alte Shilton, dass sich Maradona nie für sein mit der Hand erzieltes Tor zum 1:0 im WM-Viertelfinale 1986 in Mexiko entschuldigt habe.

"Ein klares Vergehen"

"Niemals hat er gesagt, dass er betrogen hat und dass er sich entschuldigen möchte. Stattdessen benutzte er seinen Ausdruck 'Hand Gottes. Das war nicht richtig. (...) Ein klares Vergehen. Betrug", beklagte Shilton, der das Spiel mit England 1:2 verlor, nachdem Maradona nach seinem fragwürdigen Treffer mit einem unglaublichen Solo auch das 2:0 erzielte hatte. "Ich hätte ihm die Hand geschüttelt. Aber ich bekam nie einen Hinweis darauf, dass dies passieren würde", sagte Shilton.

Der Ex-Keeper sagte, er sei traurig, von Maradonas Tod in so jungen Jahren zu erfahren. "Er war zweifellos der größte Spieler, dem ich je begegnet bin", unterstrich Shilton und äußerte die Hoffnung, dass das umstrittene Tor "Maradonas Vermächtnis nicht beschmutzen wird".

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