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Sport Fußball
07/03/2020

Sexismus-Skandal: Rapid muss 5.000 Euro Strafe zahlen

Die Hütteldorfer erhielten von der Ethikkommission eine Geldbuße in der Höhe von 20.000 Euro aufgebrummt. Davon sind 15.000 bedingt.

Das Ethikkomitee der Bundesliga tagte am Freitag wegen des im Rahmen des Meisterschaftsspiels gegen Hartberg vom 21. Juni angebrachten sexistischen Spruchbandes.

Gegen die Hütteldorfer wurde schließlich eine Geldstrafe über 20.000 Euro verhängt.

Zahlen muss Rapid vorerst aber nur 5.000 Euro, denn 5.000 werden dem Rekordmeister bis 30. Juni 2021 bedingt nachgesehen.

In der Urteilsbegründung heißt es:

"Das Ethikkomitee begründet seine Entscheidung insbesondere damit, dass es die Vereinsverantwortlichen des SK Rapid Wien unterlassen haben, das im Widerspruch zu den im Leitbild der Bundesliga festgelegten Werte stehende Spruchband unmittelbar nach Kenntnisnahme zu beseitigen. Bei der Bemessung der Geldbuße war zu berücksichtigen, dass der SK Rapid Wien sich öffentlich von dem Inhalt des Spruchbandes distanziert und bereits Maßnahmen zur Verhinderung derartiger Vorkommnisse für die Zukunft in die Wege geleitet hat."

 

Vor dem Spiel gegen Hartberg, das Rapid mit 0:1 verloren hat, hing in etwa drei Stunden lang ein Transparent mit sexistischem Inhalt vor dem Fanblock der Hütteldorfer.

Das Spruchband wurde nach internen Diskussionen noch vor Spielbeginn entfernt. 

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