„Bestätigt unseren Ausbildungsweg“: Salzburg setzt auf die Jugend
Austria Wien oder Red Bull Salzburg: Wer holt den Cuptitel?
Mit dem Schlusspfiff der Saison 2025/26 der Frauen-Bundesliga war das Premierenjahr des FC Red Bull Salzburg vorbei. Kapitänin Lucia Orkic (21) gab auf dem Rasen den Takt an. In der Tabelle bedeutete das Platz vier.
„Es war für uns insgesamt sehr lehrreich und positiv“, blickte der Leiter Frauenfußball Bernd Winkler auf KURIER-Nachfrage zurück. Der 46-Jährige betonte, dass das Team definitiv „auf diesem Niveau“ bestehen könne, gleichzeitig aber noch Bereiche erkennbar seien, bei denen Verbesserungsbedarf bestehe.
Die kommende Spielzeit werde allerdings ohne eine Spielerin geschehen: Orkic, die 24-fache Pflichtspiele absolvierte. Die Wiener Austria hatte sich die Dienste der kroatischen Nationalspielerin gesichert. „Lucia war in den letzten Jahren eine wichtige Spielerin und als Kapitänin auch eine wichtige Persönlichkeit innerhalb der Mannschaft. Natürlich verliert man mit ihr Qualität und Erfahrung. Gleichzeitig gehört es zu unserem Weg dazu, Spielerinnen bei ihrer Entwicklung zu begleiten“, kommentierte Winkler.
Aber man sei überzeugt, dass ausreichend „Charakter und Qualität“ in den eigenen Reihen vorhanden sei, um die Mittelfeldspielerin zu ersetzen. Der blickt auf die Einkäufe zeigt: Vier Spielerinnen wurden aus der eigenen Jugend zu den Profis geholt.
Dazu kamen Maria Plattner (25) vom FC Bayern München II und Torfrau Valerie Guha (22) vom US-College-Team New Mexico State Aggies.
„Wir haben den Kader bewusst mit einer Mischung aus Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs und externen Verstärkungen ergänzt“, sagte Winkler. Die Neuzugänge sollen „vom ersten Tag“ an in die Elf integriert werden. Über die vier Jugendspielerinnen Annika Bräunlinger, Maya Lampl, Ajlina Berisha und Anika Helmer freue man sich besonders. „Dass sie es aus dem eigenen Nachwuchs schaffen, bestätigt unseren Ausbildungsweg“, unterstrich der 46-Jährige.
In der neuen Saison wolle man nun „konstant auftreten und möglichst viele Spielerinnen auf das nächste Level bringen.“ Alles weitere werde sich „im Verlauf der Saison zeigen.“
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