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Nach Zoff in Real-Kabine: Der Bösewicht war der Tisch

Ein Disput zwischen Valverde und Tchouameni schlägt hohe Wellen. Teamkollegen sprechen von einem "schwerwiegenden" Vorfall. Valverde beschwichtigt derweil.
Valverde und Tchouameni.

Die Fehde zwischen Federico Valverde und Aurelien Tchouameni von Real Madrid ist einem Bericht zufolge eskaliert. Nach einer Rangelei zwischen dem Franzosen und dem Uruguayer in der Kabine der Königlichen musste Valverde mit einer Platzwunde am Kopf in einem Krankenhaus behandelt werden, berichteten am Donnerstag spanische Sportmedien wie "Marca" oder "AS".

Bei Real Madrid liegen die Nerven blank

Der Klub von David Alaba teilte am Abend mit, man habe ein Disziplinarverfahren gegen das Duo eingeleitet. Ob dies eine Suspendierung der beiden Profis für den Clasico gegen den Tabellenersten FC Barcelona am Sonntag bedeutet, ließen die Madrilenen offen. Die Nerven liegen bei dem Rekordmeister derzeit wegen sportlicher Misserfolge blank.

Intern hätten mehrere Spieler des Teams den Vorfall als "den schwerwiegendsten, den es je in Valdebebas gegeben hat" bezeichnet, schrieb Marca. Valverde habe Tchouameni am Morgen den Handschlag verweigert. Dies habe zu einer sehr feindseligen Trainingseinheit geführt, die in einer heftigen Auseinandersetzung in der Kabine gipfelte. 

Bei der darauffolgenden Auseinandersetzung zwischen den beiden habe der Uruguayer unbeabsichtigt und nicht durch einen Schlag von Tchouameni verursacht eine Platzwunde an einer Tischkante erlitten. Schon am Mittwoch waren die beiden im Training aneinandergeraten.

Mit Stirn an Tisch

Nach der großen Aufregung war Federico Valverde um Beschwichtigung bemüht. Sein Teamkollege habe ihn nicht geschlagen, vielmehr habe er sich unglücklich verletzt.

„Während des Streits stieß ich versehentlich mit der Stirn gegen einen Tisch und zog mir dabei eine kleine Schnittwunde zu, die einen Routinebesuch im Krankenhaus erforderte“, schrieb Valverde auf Instagram. 

Der Teamspieler aus Uruguay bedauert, dass der Vorfall an die Öffentlichkeit geraten ist. „In einer normalen Kabine kommen solche Dinge vor und werden intern geklärt, ohne an die Öffentlichkeit zu gelangen. Offensichtlich steckt jemand dahinter, der die Geschichte schnell verbreitete“, klagte Valverde.

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