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Sport Fußball
04/24/2019

Razzien bei Belgiens Verband und RSC Anderlecht

Verdacht auf Geldwäsche bei Spielertransfers. Bei Anderlecht steht mit Peter Zulj auch ein ÖFB-Teamspieler unter Vertrag.

Der Sitz des belgischen Fußballverbandes und das Trainingszentrum von Rekordmeister RSC Anderlecht sind am Mittwoch das Ziel von Hausdurchsuchungen gewesen. Die Razzien wurden laut der Nachrichtenagentur AFP auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft aufgrund des Verdachts der Geldwäsche bei Transfers durchgeführt. Bei Anderlecht steht mit Peter Zulj auch ein ÖFB-Teamspieler unter Vertrag.

Fünf Durchsuchungen

Demnach soll es am Mittwochvormittag zu insgesamt fünf Durchsuchungen gekommen sein, darunter jene im RSC-Trainingszentrum und zwei in Laeken, wo der belgische Verband angesiedelt ist. Eine Anderlecht-Sprecherin bestätigte eine Polizei-Aktion, wonach 30 Uniformierte daran beteiligt gewesen sein sollen.

Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte Fußball-Belgien ein Skandal um schwerwiegende Betrugs- und Spiel-Manipulationsvorwürfe erschüttert, es gab auch etliche Razzien und einige Festnahmen. Von diesen Ermittlungen sind unter anderem die Topvereine Standard Lüttich und der FC Brügge betroffen. Einen Zusammenhang zwischen den beiden Untersuchungen soll es dem Jetztstand nach indes nicht geben.

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