Nach dem Aus von Stöger: Umgebaute Rapid-Elf gegen LASK-Überflieger
In Linz beginnt’s: Vieles soll neu sein bei Rapid in Spiel 1 nach der Ära Stöger.
LASK gegen Rapid, das riecht Ende November 2025 nach einer klaren Sache. Die Hütteldorfer haben in der Anfang 2023 eröffneten Raiffeisen-Arena noch nie gewonnen. Die Linzer feierten seit der Rückkehr von Didi Kühbauer sechs Siege.
Bei den Rapidlern ist bekanntlich nach der Länderspielpause alles schiefgegangen: Die Auftritte gegen den GAK (1:2) und bei Rakow (1:4) waren schlicht katastrophal.
Aber es gibt für den LASK einen Unsicherheitsfaktor: Kann sich der demoralisierte Gegner nach der Beurlaubung von Chefcoach Peter Stöger und Co Thomas Sageder im Rekordtempo aufrichten? Vielleicht ähnlich wie im Play-off um den letzten Europacup-Platz?
Zur Erinnerung: Beim 3:1 auf der Gugl waren die Hausherren klar besser. Nur drei Tage später konnte mit Interimstrainer Stefan Kulovits (und auch damals Luka Pavlovic als Co) mit einem hochemotionalen 3:0 das drei Monate später millionenschwere Ticket für Europa gebucht werden.
Während der Favorit bereits in der zweiten Länderspielpause und mit dem Start von Kühbauer beim 2:0 in Hütteldorf seine Stammelf gefunden hat, wird bei den Grünen eine komplett veränderte Elf einlaufen.
Viele Umstellungen
Mit den Rakow-Jokern Matthias Seidl und Nikolaus Wurmbrand ist ebenso zu rechnen wie mit Nosa Dahl. Bendeguz Bolla und Lukas Grgic sollen zurückkommen, vielleicht ist auch Claudy Mbuyi erstmals seit der gegen den LASK erlittenen Verletzung im Kader.
Was ändert das am Rasen? Kulovits: „Unser Plan wird aufgrund der knappen Zeit einfach gehalten sein.“
Wahrscheinlich ist die Rückkehr zur Viererkette, nicht auszuschließen ist ein zweiter Wechsel im Tor: Niklas Hedl hatte im Play-off gegen den LASK entscheidende Paraden.
Kommentare