Wieder im Rennen: Eine Fusion könnte Roland Schmid zur Nr. 1 machen

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Sport Fußball
10/28/2019

Rapid im Präsidentschaftswahlkampf: Die Entscheidung ist nahe

Fusion für die "Veränderung": Roland Schmid könnte als Nr. 1 bei der Liste Grüneis andocken und gegen Bruckner antreten.

von Alexander Huber

In einem sind die Präsidentschaftskandidaten und ihre Teams einig: sie würden den Rapid-Mitgliedern gerne ihre Konzepte im Detail vorstellen. Das geht aber noch nicht, weil mit dem Wahlkomitee vereinbart ist, dass vorher klar sein soll, wer zur Wahl am 25. November zugelassen wird.

Diese Entscheidung rückt näher, wird aber erst im November fallen: laut KURIER-Recherchen sind für kommende Woche offizielle Sitzungen des Wahlkomitees angesetzt.

Bis dahin laufen informelle Gespräche und Verhandlungen. Getan hat sich hinter den Kulissen zuletzt einiges, der vom Wahlkomitee erhoffte Zusammenschluss auf eine Liste ist aber nicht wahrscheinlicher geworden. Mehrere Varianten mit neuen Präsidentschaftskandidaten von mehreren Listen fanden nicht die nötige breite Zustimmung, um eine „Best-of-Liste“ bilden zu können.

Aktuell wird an einer Fusion der Listen Grüneis und Schmid gebastelt. Wie berichtet hätte Schmid keine Aussicht, im sechsköpfigen Wahlkomitee die nötige Mehrheit für sein präsentiertes Team zu bekommen.

Versöhnung nach Bruch

Die Krone und 90minuten.at berichten, dass die zusammengeführte Liste von Grüneis und Schmid gegen die Liste Bruckner antreten soll. Der Bruch der beiden vom Sommer (als Grüneis doch nicht mit Schmid, sondern mit einer eigenen Liste kandidierte) scheint zu kitten zu sein.

Tatsächlich ist es derzeit am wahrscheinlichsten, dass Roland Schmid mit zwei Mitstreitern bei der Liste Grüneis andockt und im Gegenzug als Nummer 1 gegen Bruckner ins Rennen geht. Sollten sich die Unterstützer von Schmid und von Grüneis summieren, hat diese Liste auch gute Chancen, eine Wahl gegen die Liste Bruckner zu gewinnen.

Streit um Wortwahl

Der scheidende Präsident Michael Krammer nennt das eine „Kampfabstimmung, die verhindert werden soll“, um tiefe Wunden im Verein zu vermeiden. Die Kandidaten der „Veränderung“ halten dagegen, dass in einem Mitgliederverein eine demokratische Abstimmung über die Klubführung möglich sein muss.