Österreichs Europacup-Bilanz seit 2001

Bilanz und Rückblick auf die letzten zehn Saisonen.

Österreichs Liga wird als 15. des UEFA-Rankings in die  kommenden Saison starten. Gelingt es diesen Platz zu verteidigen, wäre der Lohn ein zweiter Startplatz in der Qualifikation für die Champions League.

Zwar zählen für die Wertung nur die letzten fünf Saisonen, trotzdem lohnt ein Rückblick auf das abgelaufenen Europacup-Jahrzehnt.

In der abgelaufenen Dekade hat die Austria mit gesamt 46,5 Punkten die meisten Zähler für Österreich im UEFA-Länderranking beigesteuert.

Rapid folgt mit 38 Punkten vor Salzburg mit 34. 

Auch die beiden Grazer Vereine Sturm (31) und bis zu seiner Implosion derGAK (26,5) haben einiges beigetragen.

Dahinter folgen mit Respektabstand Tirol (10,5) und Kärnten (6,5).

Ried, Mattersburg und Pasching haben je 2 Punkte auf den Konto. Die Top Vier nach den einzelnen Saisonergebnissen aufgeschlüsselt: Die Austria (18,5) hat 2005 mit dem Erreichen des Viertelfinales im UEFA-Cup soviele Punkte geholt, wie keine andere österreichische Mannschaft in diesem Zeitraum.

Knapp dahinter rangiert Salzburg (16)mit dem Gruppensieg und dem Erreichen des Sechzehntelfinales vergangenen Saison in der Europa League.

Der Gruppensieg in der Champions League von Sturm Graz aus der Saison 2001 schlug mit 15,5 Punkten zu Buche. 

Rapid hatte mit 8,5 Punkten in der vergangenen Saison sein bestes Ergebnis. In der Fünfjahreswertung (dunkle Linie), die sich aus dem so genannten Länderquotienten (erreichte Punkte dividiert durch Anzahl der Starter eines Landes) der vergangenen fünf Saisonen errechnet, pendelte Österreich zwischen Rang 14 (2002, 2005) und Rang 22 (2007).

In der Wertung der einzelnen Saisonen (helle Linie) war Österreich im Jahr 2001 mit Rang sieben am besten Platziert, der Tiefpunkt war das Jahr 2007 mit Rang 32.

Da für die nächste Saison das extrem schwache Europacup-Jahr 2006/07, mit nur 1,5 Punkten das schlechteste seit 1980/81, aus der Wertung fällt, startet Österreich in der bereinigten Wertung von Platz 15, der einen fünften Startplatz bedeuten würde. Die einzelnen Saisonen im Überblick.

2000/2001

Die Europacup-Saison 2001 war eine höchst erfolgreiche. Vor allem dank Sturm (Bild: Günther Neukirchner). Die Grazer qualifizierten sich über Hapoel Tel Aviv (3:0,  2:1) und Feyenoord (2:1, 1:1) für die Gruppenphase der Champions League. 

Nach einem veritablen Fehlstart bei den Glasgow Rangers (0:5), gab es ein 3:0 gegen Galatasaray und eine 0:5-Klatsche beim AS Monaco. Zu  diesem Zeitpunkt haben wohl nur wenige von einem Gruppensieg zu träumen gewagt. Und doch: Heimsiege gegen die Rangers und Monaco (jeweils 2:0) und ein 2:2 in Istanbul reichten für Platz eins und den Aufstieg in die zweite Gruppenphase. 

Dort war Sturm dann allerdings gegen Valencia (0:2, 0:5) und Manchester United (0:2, 0:3) chancenlos. Immerhin bescherten zwei Siege (2:0, 2:1) Rang drei und ein mehr als ehrenvolles Abschneiden. GEGEN WEN?

Meister Tirol erwischte in der Qualifikation ein Hammerlos und musste gegen Valencia mit 0:0 und 1:4 die Segel streichen und im UEFA-Cup  weiterspielen. In der ersten Runde schalteten die Tiroler Fiorentina (3:1, 2:2) aus, ehe gegen den VfB Stuttgart (1:0,  0:3) das Aus kam.

Rapid meisterte im UEFA-Cup die Qualifikations-Hürde Teuta Durres aus Albanien mit 2:0 und 4:0 locker und setzte sich in der ersten Runde  gegen Örgryte Göteborg (3:0, 1:1) durch, in der zweiten Runde war dann gegen den kroatischen Vertreter NK Osijek (1:2, 0:2) Endstation.

Weiter kam auch der GAK nicht: In der ersten Runde warfen die Grazer noch den 1. FC Kosice aus der Slowakei aus dem Bewerb, Espanyol  Barcelona war dann aber die eine oder andere Nummer zu groß: 0:4, 0:1.

Insgesamt erspielten die österreichischen Vereine 31 Punkte  - Sturm 15,5, Tirol 5,5, GAK und Rapid 5. Geteilt durch die Anzahl der Teilnehmer (4) ergab das 7,750 Punkte für die UEFA-Fünfjahreswertung (Rang 14). 2001/2002

!n der Saison 2002 scheiterte Meister Tirol mit Trainer Jogi Löw bereits in der Qualifikation an Lok Moskau: Nach einem 1:3 im Auswärtsspiel verloren die Innsbrucker zuhause 0:1 - und bekamen eine zweite Chance. 

Weil Schiedsrichter Mario van der Ende irrtümlich Vladimir Maminov statt Ruslan Pimenov Gelb zeigte (es wäre seine zweite in diesem Spiel gewesen) musste das Match wiederholt werden.  Diesmal gewann Tirol zwar 1:0 durch ein Tor von Jerzy Brzeczek (Bild),  für den Aufstieg war das allerdings um einen Treffer zu wenig. 

In der ersten Runde des UEFA-Cups gab es ein mühsames 0:0 und 1:0 gegen Viktoria Zizkov aus Tschechien. In der zweiten Runde bekam Fiorentina die Chance auf Revance und nutzte sie: 2:0, 0:0.

Rapid traf nach einer wenig spektakulären Qualifikation gegen San Marinos Vertreter Cosmos Serravalle (1:0, 2:0) in der ersten Runde auf Partizan Belgrad und schaffte nach einem 0:1 in Belgrad und einem klaren 5:1-Erfolg in Wien (zwei Tore von Roman Wallner) den Sprung in Rund zwei.

Nach einem 0:4 im Auswärtsspiel gegen Paris St. Germain, keimte im Rückspiel dank zweier Tore von Rene Wagner kurz die Hoffnung auf ein Weiterkommen auf, am Ende stand es jedoch 2:2 und Rapid war draußen.

Ähnlich erging es dem GAK in der ersten Runde, nachdem er sich gegen Thorshavn (2:2, 4:0) qualifiziert hatte. Das Auswärtsspiel verlor man bei FC Utrecht 0:3, im Heimspiel gingen die Grazer dann 3:0 in Führung und kassierten noch drei Tore zum 3:3.

Für Cupsieger Kärnten war das Abenteuer Europacup ein kurzes: Schon in der ersten Runde war gegen PAOK Saloniki (0:0, 0:4) Schluss.

Insgesamt gab es nur 13,5 Punkte (Rang 22) - Tirol und Rapid je 5, GAK 2,5 und FC Kärnten 1. Für die Fünfjahreswertung gab es somit 3,374 Zähler und einen Rückfall auf Platz 15. 2002/2003

Auch in der Saison 02/03 war die Champions League österreicherfreie Zone: Vizemeister GAK schaltete in der Qualifkation erst die Makedonier von Sheriff Tiraspol (4:1, 2:0) aus, ehe man, wie Tirol im Jahr zuvor, an Lok Moskau (0:2, 3:3) scheiterte. Auch im UEFA-Cup  gab es wenig zu holen: Erstrundenaus gegen APOEL Nikosia (2:0, 1:1)

Für Lokalrivalen Sturm lief es da schon besser: Zwar verpasste der Meister ebenfalls die Champions League (2:0, 3:3 gegen Maccabi Haifa), kam dann aber immerhin im UEFA-Cup unter die besten 32. Nach einem Torreigen gegen FC Livingston aus Schottland (5:2, 3:4), gab es gegen Lewski Sofia eine Zitterpartie: Einem 1:0 zuhause folgte ein 0:1 auswärts. Im Elfmeterschießen hatte Sturm die besseren Nerven und setzte sich 8:7 durch. Gegen Lazio schieden die Grazer zwar aus, konnten nach einem 1:3 in Rom aber immerhin das Heimspiel mit 1:0 gewinnen.

Die Austria machte in der ersten UEFA-Cup-Runde gegen Schachtjor Donezk schon im Heimspiel mit 5:1 alles klar, das Auswärtsmatch ging 0:1 verloren. In Runde zwei blieben die Veilchen gegen Porto tor- und punktelos 0:1, 0:2.

Der FC Kärnten qualifizierte sich mit 2:0 und 4:2 gegen Metalurgs Liepajas aus Lettland für die Hauptrunde, wo die Klagenfurter mit 0:4 und 0:1 an Hapoel Tel Aviv scheiterten.

Insgesamt machten die österreichischen Vereine 16 Punkte (Sturm 6,5, Kärnten 4, GAK 3,5 und Austria 2), für die Fünfjahreswertung ergab dies genau 4 Zähler und einen weiteren Rückfall: Rang 16. 2003/2004

Nach genau vier Minuten im Heimspiel der Qualifikation zur Champions League kassierte die Austria das einzige und entscheidende Tor gegen Olympique Marseille. Das Rückspiel in Frankreich blieb torlos. Im UEFA-Cup kam in der ersten Runde gegen Borussia Dortmund (1:2, 0:1) das Aus.

Denkbar knapp scheiterte der GAK auf dem Weg in die Champions League. Gegen SK Tirana setzten sich die Grazer noch klar mit 5:1 und 2:1 durch, gegen Ajax ging es in die Verlängerung: Nach einem 1:1 im Heimspiel (Treffer Pogatetz und Sneijder) stand es im Rückspiel nach 90 Minuten ebenfalls 1:1. Es entschied ein Silver Goal von Zlatan Ibrahimovic in der 114. Minute zu Ungunsten des Vizemeisters. In der ersten Runde des UEFA-Cups wurde dem GAK gegen Valerenga dann die  Auswärtstorregel zum Verhängnis - 0:0, 1:1.

Während der FC Kärnten nach der Qualifikation gegen die Isländer vom UMF Grindavik (2:1, 1:1) in der ersten Runde an Feyenoord (1:2, 0:1) scheiterten, schaffte es Salzburg als einziger österreichischer Verein in die zweite Runde: Zwar verlor man das Heimspiel gegen Udinese 0:1, schaffte aber in Udine einen 2:1-Erfolg. Die nächste Hürde war wieder eine italienische und deutlich zu hoch: Gegen Parma gingen die Salzburger 0:4 und 0:5 unter.

In der bislang schlechtesten Europacup-Saison des neuen Jahrtausends machten die Bundesligisten ganze 8,5 Punkte (GAK 4,5, Salzburg 2, Kärnten 1,5, Austria 0,5). In der Fünfjahreswertung ging es weiter Abwärts - Rang 18. 2004/2005

 In der Qualifikation für die Champions League hätte der GAK unter Trainer Walter Schachner fast den Lauf der Fußball-Geschichte geändert: Nach einer 0:2-Niederlage im Heimspiel gegen Liverpool, sorgten die Grazer durch einen Treffer von Mario Tokic für den ersten Europacup-Sieg einer österreichischen Mannschaft auf  englischem Boden.

Kurz vor Schluss hatte Ronald Kollmann per Kopf die Chance auf den Ausgleich und damit die Verlängerung. Nach dem doch etwas glücklichen Aufstieg kam Liverpool später in der Saison noch richtig in Fahrt und gewann die Champions League nach einem 0:3 Rückstand im  Finale gegen den AC Milan mit 2:3 im Elferschießen.

Für den GAK ging es in den UEFA-Cup, wo man sich gegen Litex Lovetch aus Bulgarien (5:0, 1:0) für die erstmals ausgetragene Gruppenphase  qualifizierte. In einem Pool mit Alkmaar, Auxerre, Glasgow Rangers und Amica Wronki, reichten Heimsiege gegen Amica (3:1), Alkmaar (2:0) und ein 0:0 in Auxerre für Rang drei und den Sprung ins Sechzehntel-Finale. 

Dort kam der Gegner wieder aus England. Gegen Middlesbrough kam im Sechzehntelfinale mit einem 2:2 im Heimspiel und einem 1:2 das Aus. Für  Emanuel Pogatetz, der damals als Leihspieler von Bayer Leverkusen bei den Grazern im Einsatz war, waren die beiden Spiele ein Sprungbrett: Im folgenden Sommer wechselte er zu Middlesbrough in die Premier League.

 Noch eine Runde weiter kam die Austria. In der Qualifikation setzten sich die Veilchen gegen die Ukrainer Illichivets Mariupol (0:0, 3:0) durch. In der Gruppenphase wurden die Austria dann Dnjepr Dnjeprpetrowsk, Real Saragossa, Club Brügge und FC Utrecht zugelost. Mit einem Heimsieg (1:0) gegen Saragossa, einem Remis gegen Brügge (1:1) und einem Auswärtserfolg gegen Utrecht (2:1) waren Platz drei und der Aufstieg unter die letzten 32 perfekt.

 Im Sechzehntelfinale hieß der Gegner Athletic Bilbao. Nach einem 0:0 im Heimspiel gelang dank eines Doppelpacks von Libor Sionko ein 2:1-Auswärtssieg. Im Achtelfinale wartete ein Bekannter aus der Gruppenphase - Real Saragossa. Aufgrund der Auswärtstorregel stand die Austria mit zwei Unentschieden (1:1, 2:2) im Viertelfinale, wo ihr die Auswärtstorregel schließlich zum Verhängnis wurde: Einem 1:1 in Wien folgte beim FC Parma ein 0:0.

 Rapid stand nach der 0:2-Heimniederlage gegen Rubin Kasan in der Qualifikation schon vor dem Aus, konnte das Rückspiel aber 3:0 gewinnen. In der ersten Runde war dann aber gegen Sporting Lissabon (2:0, 0:0) Endstation. 

Pasching scheiterte in der Quali klar an Zenit St. Petersburg (1:3, 0:2).

Insgesamt eroberten die Österreicher erfreuliche 30,5 Punkte - Austria 18,5, GAK 9, Rapid 2, Pasching 1. Für die Fünfjahres-Wertung wurden 7,625 Punkte addiert und Österreich verbesserte sich auf Rang 14. 2005/2006

 2005 gab es in Österreich wieder Champions-League-Fußball zu Bewundern: Rapid setzte sich in der Qualifikation erst gegen F91 Düdelingen (6:1, 3:2) aus Luxemburg durch und warf dann Lok Moskau dank Toren von Jozef Valachovic mit 1:1 und 0:1 aus dem Bewerb.

 In der Gruppenphase zahlten die Hütteldorfer dann aber kräftig Lehrgeld. Gegen Bayern München Juventus Turin und Club Brügge setzte es  sechs Niederlagen bei einer Tordifferenz von 3:15. Vom Glück war Rapid allerdings nicht begünstigt - beim 0:1 im Eröffnungsspiel gegen die Bayern vergab Valachovic einen Elfer, Hofmann und Dober trafen nur die Stange. Auch beim 0:1 gegen Brügge hatten die Wiener Pech, als ein Treffer von Kincl nicht anerkannt wurde.

 Im UEFA-Cup wollte es  für die österreichischen Vereine nicht so richtig laufen: Pasching scheiterte bereits in der Qualifikation an Zenit St. Petersburg und der Auswärtstorregel (2:2, 1:1). Austria (2:1, 2:2 gegen Zilina) und GAK (2:0, 1:0 gegen Nistru Otaci) schafften es  zwar in den Hauptbewerb, dort war dann aber für beide gleich in der ersten Runde Schluss. Die Wiener strichen  gegen Stavanger (0:1, 2:1) die Segel, die Grazer gegen Racing Strasbourg (0:2, 0:5). 

 Insgesamt holten die vier Vereine nur 13 Punkte (Rapid 6,5, Austria 3.5, Gak 2, Pasching 1). Für die Fünfjahreswertung blieben nur 3.25 Zähler, weil auch die erfolgreiche Saison 2001 aus der Wertung fiel gab es einen Absturz auf Rang 20. 2006/07

 Noch weniger erfreulich verlief die Saison 2006/07. Meister Austria schied in der Champions-League-Qualifikation gegen Benfica Lissabon  (1:1, 3:0) aus. Im UEFA-Cup konnten sich die Wiener zwar gegen Legia Warschau (1:1 a, 1:0h) für die Gruppenphase qualifizieren, gegen  Espanyol Barcelona, Ajax Amsterdam, Zulte Wagerem und Sparta Prag gab es allerdings Null Punkte bei einer Tordifferenz von 1:9.

 Salzburg übersprang in der CL-Qualifikation die Hürde FC Zürich (1:2a, 2:0h) und gewann das Heimspiel gegen Valencia dank eines Treffers von Karel Pitak 1:0, im Rückspiel war dann aber nichts zu holen - 0:3. Auch im UEFA-Cup verpassten die Salzburger gegen Blackburn Rovers  (2:2h, 0:2a) den Sprung in die Gruppenphase.

 Ried (0:0h, 0:1a gegen Sion) und Mattersburg (1:1h, 0:1a gegen Wisla Krakau) blieben in der Qualifikation hängen. 

Pasching war in der ersten Runde gegen Livorno (0:2a, 0:1a) chancenlos.

 Insgesamt gab es magere 7,5 Punkte (Austria 3,5, Salzburg 3, Ried und Pasching je 0,5, Pasching 0). für die Fünfjahreswertung blieben nur  1,5 Zähler und ein Rückfall auf Platz 22. 2007/2008

Salzburg setzte sich in der Qualifikation erst locker gegen FK Ventspils aus Lettland (3:0a/3 Tore Aufhauser, 4:0h) durch um dann an Schachtjor Donzek (1:0h, 1:3a) zu scheitern. Auch im UEFA-Cup wurde die Gruppenphase nicht erreicht. Nach einem 1:0 Heimsieg über AEK Athen verloren  die Salzburger 0:3 in der Fremde.

Die Austria hat es hingegen nach Erfolgen über Jablonec (4:3h, 1:1a) und Valerengen Oslo (2:0h, 2:2a) in die Gruppenphase mit Girondins Bordeaux, Helsinborg, Galatasaray und Panonionios geschafft. In Vergleich zur vorherigen Saison gab auch einen Punkt (0:0 bei Galatasaray).

Ried überstand gegen Neftchi Baku aus Aserbaidschan (3:1h, 1:2a) die erste Qualirunde und schied dann gegen Sion (1:1h, 0:3a) aus. Mattersburg setzte sich in der ersten Qualirunde gegen Aktobe Lento (0:1a, 4:2h) aus Kasachstan durch und scheiterte dann an Basel (1:2a, 0:4h). Rapid schaffte es nach klaren Siegen gegen Dinamo Tiflis (3:0a, 5:0h) in die erste Runde, gegen RSC Anderlecht war dann aber Schluss  (1:1a, 0:1h).

16 Punkte holten die Klubs in dieser Saison (Austria 5,5, Salzburg 5, Rapid 3, Ried 1,5, Mattersburg 1). Für die Fünfjahreswertung gab es  3,2 Punkte und eine Verbesserung auf Platz 20. 2008/2009

 Ganz schlecht verlief die Europacup-Saison 2008/09. Rapid stolperte in der Qualifikation knapp aber doch über Anorthosis Famagusta (0:3a, 3:1h) aus Zypern und durfte nicht einmal in der UEFA-Cup-Qualifikation weiter machen. 

 Salzburg gewann in der UEFA-Cup-Quali gegen Banants Erewan (7:0h, 3:0a) und Sudova Marijampole (4:1a, 0:1h) um dann in der ersten Hauptrunde an Sevilla (0:2h, 0:2a) zu scheitern. 

 Die Austria setzte sich gegen die Kasachen Tobol Kostany durch (0:1a, 2:0h) Das Duell gegen WIT Georgia wurde wegen des Georgien-Kriegs in nur einem Spiel entschieden (2:0h). Dann war aber auch für die Veilchen Schluss, gegen Lech Posen schied man nach einem 2:1-Heimsieg (n.V.) des Rückspiels aus. 

Sturm stolperte gleich über die erste Hürde FC Zürich (1:1, 1:1) ebenfalls im Elferschießen.

 Die karge Ausbeute waren 9 Punkte (Austria 4, Salzburg 3, Rapid und Sturm je 1). In der Fünfjahreswertung gab es 2,25 Zähler und ein verharren auf Platz 20. 2009/2010

 In der vergangenen Saison verpasste Salzburg einmal mehr den Einzug in die Gruppenphase der Champions League. Nachdem sich der Meister  gegen Bohemians Dublin (1:1h, 0:1a) und gegen Dinamo Zagreb (1:1h, 2:1a) durchsetzte, kam im Playoff gegen  Maccabi Haifa (1:2h, 0:3a) das Aus.

Immerhin hatten sich die Salzburg damit direkt für Gruppenphase der Europa League qualifiziert und sorgten dort für Aufsehen: Gegen namhafte Mannschaften wie Villarreal (2:0h, 1:1a) Lazio Rom (1:2a, 2:1h) und Lewski Sofia (1:0h, 1:0a) blieben die Bullen ohne Punkteverlust und qualifizierten sich souverän für die Runde der besten 32. Der Traum von mehr blieb aber unerfüllt - im Auswärtsspiel gegen Standard  Lüttich gaben die Salzburger eine 2:0-Führung noch aus der Hand und verloren 2:3. Das folgende Heimspiel endete 0:0.

 Auch die weiteren drei österreichischen Vereine haben die Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League erfolgreich absolviert. Allen voran Rapid, dass nach souveränen Siegen gegen Vllaznia Shkodra (5:0h, 3:0a) gegen Kyniras Peyia (2:1h, 2:2n.V.a) zittern  musste und im Play-off auf Aston Villa traf. Im Heimspiel gegen die Engländer erzielete Nikica Jelavic nach ganzen 16 Sekunden den spielentscheidenden Treffer. Im Rückspiel ging Villa 2:0 in Führung, doch auch diesmal schlug Jelavic zu und schoß Rapid zum Aufstieg.

Die Gruppenphase gegen Hapoel Tel Aviv, HSV und Celtic Glasgow war dann weniger erfolgreich. Nach dem Auftaktsieg im ausverkauften Happel-Stadion gegen den HSV (3:0), gab es noch zwei Unentschieden gegen Celtic (1:1a, 3:3h), die weiteren Spiele gingen klar verloren.

Auch für Sturm blieb nur der letzte Platz in der Gruppe: Die Grazer hatten sich via Siroki Brijeg (2:1h, 1:1a) OFK Petrovac (1:2a, 5:0h) und Metallust Charkow (1:1h, 0:1a) qualifiziert. Im Pool mit Galatasaray, Panathinaikos und Dinamo Bukarest feierte man im bedeutungslosen letzten Spiel gegen Galatasaray den einzigen Sieg (1:0h), zuvor hatte man in Auswärtsspiel gegen Gala das einzige Remis (1:1) erreicht.

Die insgesamt 37,5 Punkte (Salzburg 16, Rapid 8,5, Sturm 8, Austria 5) brachten für die Fünfjahreswertung wichtige 9,375 Punkte und Platz 19.
(KURIER.at / wol) Erstellt am
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