Eine Stimme entschied: Admira-Antrag wurde abgelehnt

Die von Admira, LASK und WAC angestrebte Reform der TV-Gelder wurde nur knapp vermieden.
Fußball und eine Kamera stehen auf dem Rasen vor einem Tipico Bundesliga Schild.

Offiziell wollte sich die Bundesliga erst am Freitagabend nach dem Ende der Konferenz äußern, einen entsprechenden Bericht von 90minuten.at konnte der KURIER jedoch bestätigen: Der von Admira, LASK und WAC gemeinsam vorgebrachte Antrag auf eine Neuverteilung der TV-Einnahmen unter den Bundesliga-Klubs wurde abgelehnt. Die Verteilung wird damit weiterhin wie bisher gehandhabt.

KURIER-Informationen zufolge wurde die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit (acht von zwölf Stimmen) nur knapp verfehlt: Sieben Stimmen fanden sich für den Antrag, letztlich ging die Abstimmung demnach 7:5 aus - nur eine Stimme fehlte.

Derzeit werden die jährlichen TV-Einnahmen (32,75 Millionen brutto) zu 30 Prozent an alle Klubs gleichmäßig (sogenannter Sockelbetrag) aufgeteilt, noch einmal 30 % gibt es leistungsabhängig für erspielte Punkte. Weitere 20 % werden nach Zuschauern aufgeteilt und die letzten 20 % gibt es abhängig von den Einsatzminuten österreichischer Spieler. Der Antrag der Admira sah unter anderem die Abschaffung des Österreicher-Topfes vor.

Vorerst abgewendet ist damit auch ein drohender Rechtsstreit - denn Rapid, als einer der Hauptprofiteure der aktuellen Regelung, war auch auf gerichtliche Maßnahmen vorbereitet.

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