Oberwarter Comeback nicht belohnt: Donaufeld mit Last-Minute-Sieg

Ernüchterung in Oberwart. Der amtierende Meister der Regionalliga entführte spät drei Punkte aus dem Südburgenland.
Oberwart verliert zu Hause gegen Donaufeld

Von Lukas Bergmann

Das heißeste Eisen im burgenländischen Fußball hatte große Hoffnungen zu Hause gegen Donaufeld. Die Ausgangsposition war nicht schlecht vor Spielbeginn und die Oberwarter Fans erhofften sich zumindest ein Remis gegen den amtierenden Regionalliga-Meister. 

Nachspielzeit bringt die Entscheidung

Am Ende stand jedoch ein enttäuschendes 2:4 zu Buche. Dabei erwischten die Südburgenländer einen denkbar schlechten Start. Nach 16 Minuten führten die Donaufelder durch ein Eigentor der Oberwarter und durch Louis Birkhahn mit 2:0. Mit diesem Zwischenstand gingen die beiden Mannschaften auch in die Pause. Die Ansprache von Trainer Gernot Plassnegger trug definitiv Früchte. Zu Wiederbeginn stürmten die Oberwarter förmlich auf den Platz und glichen innerhalb von sieben Minuten aus. Was darauf folgte war ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Donaufeld setzte jedoch in der Nachspielzeit zwei entscheidende Nadelstiche. 

Enges Rennen hinter Leobendorf

Diese Niederlage ist ein herber Rückschlag für die Aufstiegsambitionen von Oberwart. Ein großer Nutznießer dieses Spieltags ist jedoch der FCM Traiskirchen, die nach einem Auswärtssieg gegen Retz unter anderem an den Südburgenländern vorbei zogen und Punktegleich mit SV Gloggnitz auf Platz drei landeten. Die Abstände hinter Leobendorf sind sehr eng: So liegt der zweitplatzierte Gloggnitz nur drei Punkte vor den siebtplatzierten Oberwartern. 

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