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Zum LASK: Bochums Aufstiegsheld Robert Zulj

© EPA / FOCKE STRANGMANN

Sport Fußball
07/17/2022

Noch ein starker Neuer: Der LASK verpflichtet Robert Zulj

Die Linzer rüsten weiter auf. Der 30-jährige Spielmacher verlässt die Emirate und soll für weniger Gehalt den LASK bis 2025 verstärken.

von Alexander Huber

Das große Aufrüsten geht weiter. Fast alle Bundesligisten verstärken nach sparsamen Corona-Jahren ihren Kader. Richtig gut aufgestellt sein sollte der LASK: Präsident Siegmund Gruber will Trainer Didi Kühbauer vor dem Einzug ins neue Stadion im Februar 2023 eine möglichst starke Mannschaft zur Verfügung stellen.

Nach den Verteidigern Ziereis (zuvor Kapitän bei St. Pauli) und Stojkovic (Stammkraft bei Rapid), dem Sechser Celic (leihweise von Darmstadt) und den Stürmern Koulouris (um eine Million aus Griechenland gekauft) sowie Ljubicic (leihweise von Split) kommt jetzt noch ein Mann, den sich nicht viele Vereine in Österreich leisten können.

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Laut KURIER-Informationen stand die Verpflichtung von Robert Zulj vor dem Abschluss, mittlerweile ist der Transfer offiziell. Der 30-Jährige löste zuletzt seinen Vertrag in den Emiraten auf, zu zahlen ist also „nur“ das Gehalt. Der Vertrag läuft bis 2025.

Vom Stürmer zum Spielmacher

Der Welser schaffte es als Stürmer zu Salzburg, spielte danach aber am liebsten als Zehner  und führte Bochum in seiner stärksten Saison die Bundesliga. Dennoch wechselte der Techniker vor einem Jahr zu Ittihad Kalba, das Sportliche dürfte bei diesem Transfer nicht im Vordergrund gestanden sein.

Aus familiären Gründen will der Bruder von Ex-Teamspieler Peter Zulj jetzt wieder Richtung Heimat umziehen, der LASK bemühte sich schon länger um den Routinier.

Konkurrenz für Horvath

Spielmacher Sascha Horvath, der vor der Kühbauer-Verpflichtung einer der wenigen Lichtblicke beim LASK war,  muss in Zukunft wohl um einen Platz am Flügel kämpfen.

Denn allzu viel rotieren wird Kühbauer ohne Europacup-Belastung wohl nicht – und Zulj sollte die Klasse für einen Stammplatz als Zehner im 4-2-3-1 auch nach einem Jahr in der Wüste haben.

Der Chefcoach ist überzeugt: „Robert ist ein absoluter Führungsspieler und mit seinen spielerischen Fähigkeiten wird er die Qualität im Kader definitiv anheben. Offensiv kann er zudem alle Positionen bekleiden.“

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