Machtkampf mit Mbappé: Ist Alonso bei Real selbst zurückgetreten?

Xabi Alonso und Kylian Mbappé
Ein Video zeigt, wie die Stars bei Real Madrid eine Anweisung ihres Ex-Trainers ignorierten. Alaba macht sich unter Neo-Coach Arbeloa neue Hoffnungen.

Nach dem Aus von Xabi Alonso bei Real Madrid sind neue Spekulationen aufgekommen, wonach der Baske selbst seinen Rücktritt angeboten habe, nachdem ein paar Spieler eine Anweisung seinerseits ignoriert hatten.

Auf einem Video ist zu sehen, wie Alonso den Spielern nach dem verlorenen Supercup-Finale in Dschidda dazu aufforderte, für Barcelonas Spieler Spalier zu stehen. Ebenso zu sehen ist dabei, wie Kylian Mbappé und Rodrygo wiederum verneinten und dazu aufforderten, der Pokalübergabe an die Katalanen fernzubleiben. Der Rest ist Geschichte.

Nun soll es mit Álvaro Arbeloa jedenfalls ein anderer Erfolgsfaktor vergangener Tage richten. Die Marca erhob den 42-Jährigen gleich zum „neuen Zinedine Zidane“. Der Franzose hatte nach einer erfolgreichen Profikarriere bei Real auch als Coach des B-Teams angefangen, bevor er Real nach seiner Bestellung zum Cheftrainer im Jänner 2016 gleich dreimal in Serie zum Champions-League-Triumph führte.

Nach der ersten Trainingseinheit am Dienstag sagte Arbeloa, er betrachte sich nicht als Notnagel. Er trete den Job mit viel Vorfreude, aber nicht mit hohen Ansprüchen an. „Ich werde bleiben, solange der Klub will. Ich habe keine Angst vor dem Scheitern.“ Er weiß auch: „Hier zählen nur Siege. Real Madrid heißt: gewinnen, gewinnen und noch mehr gewinnen.“

Für David Alaba könnte der Wechsel eine Chance bedeuten. Unter Alonso hatte er selbst als fitter Spieler wenig Spielzeit. Am Sonntag wurde er immerhin 20 Minuten vor Schluss eingetauscht. Alabas hoch dotierter Vertrag endet im Sommer. Nach Alonsos Abgang schrieb Alaba auf Instagram: „Ich werde immer dankbar sein für die Zeit, in der wir gemeinsam gearbeitet haben.“

Kommentare