Teamchef Foda setzte auf ein 4-4-2 wie in seinem ersten Spiel gegen
Uruguay. Abermals war es letztlich die richtige Wahl, die zum erhofften Sieg führte.
Konnte seinen Offensivgeist zunächst nicht wie erwünscht ausleben, weil ihm irgendwann zu viele Mitspieler und Gegner im Weg standen, sorgte in Folge dank seiner Dynamik aber für sehr viel Schwung über die rechte Seite.
Der Abwehrchef hatte alles wie meist unter Kontrolle, bei einem Kopfball nach einem Corner fehlte nicht viel. Die fehlende Spielpraxis war ihm nicht anzumerken.
Verlässlich, wie man es von ihm kennt, zweikampfstark und stark in Laufduellen. Bei einem Kopfballduell hatte er gegen Will Grigg das Nachsehen – Österreich im Glück.
Der Sturm-Primgeiger konnte seine Technik ob der fehlenden Freiräume lange nicht ins Treffen führen, wurde nach der Pause stärker und brillierte mit der Vorarbeit zum 1:0.
Der Leipzig-Legionär hatte es auf der linken Flanke nicht leicht, dennoch hatte er die Führung auf dem Fuß, nahm sich den Ball aber schlecht mit. Nach der Pause fehlte ihm bei einer Chance das nötige Glück. Er konnte so seine ambitionierte Vorstellung nicht veredeln.
An vorderster Front agierter er topmotiviert, aber in vielen Situationen glücklos, wie bei einem indirekten Freistoß oder zwei Schüssen. Ließ sich nicht entmutigen und wurde mit dem schönen Tor zum 1:0 belohnt. In letzter Minute schob er den Ball am langen Eck vorbei. Der West-Ham-Legionär war der beste Österreicher und machte am Ende auch den Unterschied aus.
Der Schalker lief viel, wich aus dem Zentrum aus, um immer anspielbar zu sein. Eine schöne Vorarbeit von ihm konnte Sabitzer nicht verwerten. Selbst wurde der Stürmer aber kaum gefährlich.
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