Sport | Fußball
02.11.2018

Kein Vertrag: Bolts Vorspiel in Australien ist zu Ende

Usain Bolt wird doch nicht Fußballprofi - zumindest nicht bei den Central Coast Mariners. Es scheiterte am Geld.

Trotz eines mehrwöchigen Trainings mit dem australischen Fußballverein Central Coast Mariners aus der A-League wird Usain Bolt keine zweite Profikarriere Down Under beginnen. Die Sprint-Legende aus Jamaika und der Club konnten sich nicht auf einen Vertrag einigen, wie die Mariners am Freitag bekannt gaben. Das auf unbestimmte Zeit vereinbarte Training ende sofort.

Berichten zufolge bot der Verein Bolt einen Vertrag im Wert von knapp 150.000 australischen Dollar (94.595,45 Euro) an, der durch eine Drittpartei in die Millionen hätte aufgestockt werden sollen. Das Management des achtfachen Olympiasiegers habe aber abgesagt.

Der Besitzer der Mariners, Mike Charlesworth, erklärte, es sei eine Freude gewesen, mit Bolt zu arbeiten. Die Partnerschaft habe Aufregung und Aufmerksamkeit für den Club und die australische A-League gesteigert. Bolt bedankte sich bei den Verantwortlichen des Vereins und den Fans. Er habe sich willkommen gefühlt und wünsche dem Club in der kommenden Saison viel Erfolg.

Training auch bei Dortmund

Der Sprinter hat nie auf professionellem Niveau Fußball gespielt, hegt aber schon lange den Wunsch, Profifußballer zu werden. Seit seinem Karriereende im vergangenen Jahr hat der 32-Jährige bereits Probetrainings bei Borussia Dortmund und beim norwegischen Verein Stromsgodset absolviert. Vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass Bolt ein Angebot aus Malta abgelehnt hat. Dort wollte ihn der Meister Valletta verpflichten.

Kandidaten mit Interesse an Bolt gibt es aber genug - darunter auch das Twitter-Phänomen TSV Winsen aus der deutschen Landesliga Lüneburg, die dem Jamaikaner ein (augenzwinkerndes) Angebot unterbreiten: