FUSSBALL/EUROPA LEAGUE/PLAY-OFF/HINSPIEL: SK RAPID WIEN - SORJA LUHANSK

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Sport Fußball
08/20/2021

Hofmann nach dem 3:0 von Rapid: "Es war ein brutaler Fight"

Die Wiener freuten sich nach dem 3:0 gegen Luhansk über die hohe Effizienz und großen Kampfgeist. Die Europa League ist nahe.

von Peter Karlik, Alexander Huber

Mit einem Luftsprung und geballter Faust bejubelte Rapid-Trainer Didi Kühbauer das Tor von Marco Grüll zum 3:0 gegen Luhansk. Der dritte Treffer der Rapidler machte das Tor zur Gruppenphase der Europa League weit auf. 

Bei den Wienern war die Freude über das gute Resultat und die Leistung von Youngster Leo Greiml groß. Der 20-jährige Verteidiger wuchs in den vielen Zweikämpfen gegen die starken Offensivkräfte der Ukrainer über sich hinaus und hatte großen Anteil daran, dass hinten die Null stehen blieb. Nach seinem achten Europacup-Einsatz sagte der Waldviertler: "Im Endeffekt geht es nicht um meine Person, sondern um die Mannschaft. Wir haben 3:0 gewonnen. Das zählt."

Rapid-Kapitän Maximilian Hofmann weiß, dass seine Mannschaft "auch ein bisserl Glück" gehabt habe. "Wir sind überglücklich. Man hat gesehen, welche Qualität in dieser Mannschaft steckt. Aber es war ein brutaler Fight von uns. Eine typische Europacup-Partie."

Diese Stimmung gelte es in die nächsten Spiele gegen Ried und in Luhansk mitzunehmen: "Darauf können wir aufbauen. Das 3:0 ist eine gute Ausgangsposition."

"Wir sind nicht durch"

Trainer Didi Kühbauer freute sich über das Ergebnis: "Man hat gesehen, dass Luhansk eine gute Mannschaft ist. Das 3:0 ist ein sehr gutes Resultat. Aber wir sind natürlich nicht durch. Sie sind nicht zu Unrecht Dritter in der Ukraine geworden."

Zu Unrecht wäre für Kühbauer aber Kritik, dass seine Mannschaft alle Chancen verwertet hätte. "Ich wehre mich dagegen, wenn man sagt, dass wir aus drei Chancen drei Tore geschossen haben. Wir hatten auch andere Möglichkeiten. Die Tore waren ja auch kein Zufall. Die waren wunderbar herausgespielt."

Sein Gegenüber Viktor Skripnik, der ehemalige Bremen-Trainer, suchte nach Erklärungen: "Das war unverdient. Das 0:3 ist zu hoch. Rapid war eiskalt vor unserem Tor. Drei Schüsse, drei Tore. Das ist nicht schlecht. Es tut echt weh."

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