© via REUTERS/YONHAP

Sport Fußball
05/18/2020

Das hat ein Nachspiel: Sexpuppen im Stadion von Seoul

Die ausschließlich weiblichen Plastikfans sorgten für Aufregung. Der Klub FC Seoul entschuldigte sich für die Aktion.

von Christoph Geiler

Sportlich feierte der FC Seoul am Sonntag in der K-League einen 1:0-Heimsieg gegen Gwangju. Aber wie ein Gewinner durfte sich der Klub nicht fühlen, ganz im Gegenteil: Der Verein aus der koreanischen Hauptstadt verspielte sogar viele Sympathien und sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt.

Der Grund: Um das leere Stadion nicht gar so trostlos aussehen zu lassen, ließ der FC Seoul Dutzende Sexpuppen auf die Tribüne setzen. Fein aufgefädelt saßen die künstlichen Fans mit den notwendigen Babyelefanten-Abstand auf der Tribüne, nachdem es sich dabei fast ausschließlich um weibliche Puppen handelte, hagelte es alsbald heftige Vorwürfe von Frauen-Bewegungen.

Der Klub sah sich schließlich zu einer Rechtfertigung gezwungen. Man hätte mit diesen Puppen für ein wenig "Vergnügen" sorgen wollen, wurde der FC Seoul zitiert. Aus diesem Grund wurden auch während der gesamten Partie im leeren Stadion Fangesänge eingespielt.

 

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.