4:0 gegen Dortmund: Galavorstellung des FC Barcelona in der Champions League
Keine Nullnummer, dafür 14 Tore in vier Partien – die Viertelfinalhinspiele der Champions League hatten einen großen Unterhaltungswert und machten Lust auf die Rückspiele in der kommenden Woche. Am Mittwoch untermauerten zwei Teams nachdrücklich die Anwartschaft auf den Titel: Der FC Barcelona und Paris SG.
Die Katalanen stehen nach dem souveränen 4:0 gegen Borussia Dortmund praktisch mit einem Bein im Semifinale. Auch im Duell mit den Deutschen präsentierte das Team von Hansi Flick wieder einen spektakulären Angriffsfußball. Für das 1:0 war dann aber eine Standardsituation notwendig: Nach einem Freistoß drückte Raphinha den Ball über die Linie (25.).
Die Dortmunder ließen vor der Pause einige Chancen auf den Ausgleich liegen, allen voran der glücklose Stürmer Guirassy. Diese Nachlässigkeiten sollten sich rächen: Lewandowski erhöhte in Minute 48 auf 2:0.
Damit war der Widerstand des Vorjahresfinalisten gebrochen und der FC Barcelona hatte fortan leichtes Spiel. Lewandowski, mit 36 Jahren der älteste Spieler auf dem Feld, erhöhte nach einem Konter auf 3:0 (66.). Superstar Lamine Yamal, mit 17 der jüngste Akteur am Platz, fixierte in der 77. Minute den 4:0-Endstand. Der FC Barcelona bleibt im Kalenderjahr 2025 ungeschlagen.
Später Jubel
Mit dem Triumph im Achtelfinale gegen den FC Liverpool ist Paris SG zu einem der Favoriten auf den Champions-League-Sieg avanciert. Genau für diese Trophäe haben die Geldgeber aus Katar in den vergangenen 15 Jahren auch aberwitzige Summen investiert.
Mit den Superstars Messi, Neymar oder Mbappe blieb Paris SG der Titel verwehrt, jetzt präsentiert sich das Team gefestigter und reifer. Das 3:1 im Hinspiel gegen Aston Villa war ein Schritt Richtung Semifinale.
Dass die Engländer nicht zufällig in der Runde der letzten acht stehen, zeigte sich in der 35. Minute, als Rogers einen mustergültigen Konter mit dem 1:0 vollendete – zur Freude von Prinz William, der sein Lieblingsteam als Fan nach Paris begleitet hatte.
Die Führung von Aston Villa hielt freilich nur wenige Minuten. Mit einem genialen Schlenzer erzielte Doue den verdienten Ausgleich (39.).
Aber dieses sehenswerte 1:1 war noch nichts gegen den Führungstreffer der Pariser kurz nach der Pause: Kwarazchelia schloss ein Solo mit einem Schuss unters Lattenkreuz ab – 2:1 (49.). In der Nachspielzeit fixierte Mendes das 3:1 und brachte Paris dem Aufstieg näher.
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