Fußball neu: Zeitstrafen und mehr Respekt für Schiedsrichter

Fußball neu: Zeitstrafen und mehr Respekt für Schiedsrichter
Die obersten Regelhüter wollen blaue Karten für Profis testen. Nur noch der Kapitän soll mit dem Referee diskutieren dürfen.

Im Nachwuchsfußball sind sie immer wieder mal zu sehen und als „Blaue Karte“ bekannt. Jetzt könnten sie auch bei den Profis eine Rolle spielen: Zeitstrafen für Fußballer.

Die obersten Regelhüter wollen die Einführung von Zeitstrafen testen. Das gab das International Football Association Board (IFAB)  nach der Sitzung in London bekannt.

Dritte Karte 

Neben dem Platzverweis (Rote Karte) und der Verwarnung (gelb) wäre auch für die blaue Karte mit einer Zeitstrafe – etwa für zehn Minuten – Platz im Regelwerk.  Es soll erörtert werden, wie eine ähnliche Regelung zu der im Nachwuchsfußball auch auf höherer Ebene getestet werden kann.

Damit hätten Schiedsrichter neben Gelben und Roten Karten eine weitere Sanktionsmöglichkeit.

Nur einer darf reden 

Ebenso üblich sind im Fußball Proteste beim Schiedsrichter, zum Beispiel nach verhängten Karten. Teilweise sogar im Rudel, mit wilden Diskussionen.

Fußball neu: Zeitstrafen und mehr Respekt für Schiedsrichter

Das IFAB will sich hier an anderen Sportarten orientieren. Wie im Rugby ist angedacht, dass nur noch die Teamkapitäne mit den Schiedsrichtern sprechen dürfen.

Mit diesen Maßnahmen soll der Respekt gegenüber den Referees gesteigert werden.
 

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