Nullnummer im Hexenkessel: Der WAC zog Paok Saloniki den Nerv

Fußballspieler von PAOK und Wolfsberger während eines Qualifikationsspiels der UEFA Europa League.
Nach dem 0:0 in Griechenland darf der österreichische Cupsieger vom Weiterkommen träumen.

Wenn sich die kleine, aber keineswegs kleinlaute Abordnung der WAC-Fans im Stadion von PAOK Saloniki Gehör verschafft, dann hat das was zu bedeuten. Immerhin gilt die Toumba-Arena als eines der heißesten Pflaster im europäischen Fußball.

Der österreichische Cupsieger erwies sich im Hinspiel als lästiger Gegner für PAOK Saloniki. Mit Zweikampfstärke, Kompromisslosigkeit und Intensität, Tugenden, für die auch Coach Didi Kühbauer seinerzeit als Spieler stand, zog der WAC dem Favoriten den Nerv. Die Griechen wirkten sichtlich irritiert von der Gegenwehr des Außenseiters aus Österreich.

Qualifikationsspiele zur UEFA Europa League: PAOK gegen Wolfsberger.

Der WAC hatte dann auch die besseren Chancen: Ballo und Avdijaj hätten die Kärntner vor dem Seitenwechsel in Führung bringen können. Auch nach der Pause agierte der österreichische Cupsieger sehr diszipliniert und hielt die Hausherren gekonnt in Schach. Tatsächlich hätte sich der WAC mehr verdient als ein 0:0, die Nullnummer öffnet aber die Tür zur nächsten Runde.

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