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21.08.2018

Die schnellsten Trainerwechsel der Bundesliga-Geschichte

Mattersburg-Coach Baumgartner musste nach vier Runden gehen, doch in der Liga gab es schon zügigere Abschiede.

Die schnellsten Trainerwechsel in der Bundesliga

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In der vergangenen Saison dauerte es noch sieben Runden bis es zu einem Trainerwechsel kam. Jochen Fallmann trat nach nur einem errungenen Punkt aus sieben Partien als Coach des SKN St. Pölten zurück. 

In der Saison 2016/'17 wurde auch Karl Daxbacher der schlechte Saisonstart des SKN zum Verhängnis. Nach zehn Spielen ohne Sieg bzw. sieben Zählern nach zwölf Runden musste Daxbacher gehen. 

Der Isländer Helgi Kolvidsson musste in der Spielzeit 2015/'16 bereits nach fünf Runden seinen Trainersessel bei der SV Ried räumen. Nach fünf Spielen waren die Innviertler sieglos, vier Partien wurden verloren.

In der Saison davor hatte Darko Milanic Sturm Graz so schnell wie möglich verlassen wollen - nach neun Spieltagen. Das passierte allerdings auf eigenen Wunsch, der Slowene hatte ein lukratives Angebot des englischen Traditionsklubs Leeds United vorliegen.

Es war 10. August 2013 und die Amtszeit von Toni Polster als Trainer der Admira bereits vorbei. Das "Missverständnis" zwischen dem legendären Stürmer und den Südstädtern endete nach gerade mal vier Pflichtspielen. 

In der Saison 2012/'13 durfte Walter Kogler bis zum 10. Oktober 2012 Wacker-Coach sein. Nach elf Runden und einer bitteren Bilanz von sieben Niederlagen in Serie und 3:19 Toren musste er die Innsbrucker verlassen. 

Kurz war auch Georg Zellhofers Gastspiel in Ried. Der vorherige Rapid- und Austria-Coach verließ am 2. Juli 2008 den Klub, ohne davor ein Bewerbsspiel mit dem Oberösterreichern absolviert zu haben. Zellhofer war erst am 8. Mai 2008 als neuer Ried-Coach präsentiert worden. 

PK ÖFB: CONSTANTINI

Einen Kurzzeit-Rekord als Trainer hat wohl Dietmar Constantini aufgestellt. Der damals 43-Jährige wurde am Vormittag des 1. Juli 1998 als neuer Coach des Bundesliga-Aufsteigers Vorwärts Steyr präsentiert, am Nachmittag zog er die Konsequenzen aus den klubinternen Querelen, kündigte seine Zusammenarbeit auf und fuhr heim nach Tirol.