Sport | Fußball
06.10.2018

St. Pölten erwacht zu spät, gerechtes 0:0 im NÖ-Derby

Der SKN dominiert im ersten Spiel nach Kühbauers Abgang, doch die Admira rettet einen Punkt.

Spiel eins nach der Ära Kühbauer, doch zumindest die Handschrift des Ex-Trainers war freilich noch zu lesen. Gegen die Admira starteten die St. Pöltner unter Interimscoach Ketelaer im gewohnten 3-5-2 und waren in diesem Derby erstmals seit Ewigkeiten Favorit. Erstmals ging man als besser platziertes Team in dieses Duell.

In dieser Rolle taten sich die Gastgeber anfangs schwer gegen die engagierte Admira, die bis zur Pause feldüberlegen war. Zwingend wurden beide Teams vorerst aber nicht, Schüsse aus der Distanz auf beiden Seiten waren ungefährlich.

Kurz nach der Pause kam St. Pölten die Verletzung von Admira-Abwehrchef Thoelke entgegen. Der Deutsche musste raus, St. Pölten begann zu dominieren, Sturm-Routinier Rene Gartler (58.), Sandro Ingolitsch (59.) und Fountas (79.) hatten aber allesamt ihr Visier zu ungenau eingestellt.

Im Finish zog St. Pölten noch einmal das Tempo an, konnte aber nicht für konkrete Gefahr sorgen. In der Nachspielzeit verhinderte der faustende Riegler dann gegen Joker Marin Jakolis das späte St.-Pöltner K.o.