© APA/HANS PUNZ

Sport Fußball
06/17/2020

Felix Magath litt an Depressionen

Der frühere deutsche Erfolgstrainer erzählt, dass er einst "vor einem tiefen Abgrund" stand.

Der für besonders harte Trainingsmethoden bekannt gewordene ehemalige deutsche Erfolgscoach Felix Magath kämpfte in seiner aktiven Zeit gegen Depressionen. „Ich bin morgens aufgewacht und dachte: 'Heute stehst du nicht auf und bleibst liegen'“, sagte Magath der Illustrierten Bunte laut Vorabmeldung vom Mittwoch.

„Mir war alles einfach zu viel“, ergänzte der 66-Jährige, der seit diesem Jahr als Leiter von „Flyeralarm Global Soccer“ unter anderem bei der Admira tätig ist. „Damals habe ich einen tiefen Abgrund gesehen, und um ein Haar wäre ich hineingefallen - rückblickend muss ich sagen: Das war knapp.“

Öffentliche Kritik

Magath datierte seine Probleme auf das Frühjahr 2011. Damals war er gerade bei Schalke 04 entlassen worden und zum VfL Wolfsburg zurückgekehrt, den er 2009 zum deutschen Meistertitel geführt hatte. Die ständige öffentliche Kritik auf Schalke benannte Magath als Auslöser seiner Probleme. „Das hat mir stark zugesetzt - das muss ich heute gestehen - bei einem damals besseren Verständnis hätte ich wahrscheinlich mit psychologischer Betreuung die Situation anders verarbeiten können.“

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.