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Sport Fußball
06/16/2021

Europacup-Auslosung: Rapid trifft in der CL-Quali auf Sparta Prag

Die Wiener müssen in der zweiten Qualifikations-Runde zur Königsklasse gegen die Tschechen ran. Auch die Austria kennt seine Gegner.

Während die EURO 2020 eben erst begonnen hat und am Mittwoch in die zweite Runde der Gruppenphase startet, wurde es nebenbei auch für den österreichischen Klubfußball wieder spannend. In Nyon wurde die Europacup-Auslosung vorgenommen, was vor allem für die beiden Wiener Klubs Rapid und Austria relevant war.

Rapid startet in der zweiten Runde der Champions-League-Qualifikation. Für die ungesetzten Hütteldorfer geht es gegen Sparta Prag. Gegen die Tschechen gab es 1980 zwei 0:1-Niederlagen. Spieltermin ist der 20./21. und 27./28. Juli, im Erfolgsfall geht es in der dritten Runde weiter, andernfalls erfolgt der Umstieg in die dritte Qualifikationsrunde der Europa League.

"Nicht unbedingt Favorit"

"Sparta Prag ist ein Verein mit viel Tradition und zudem ein Dauergast auf europäischer Bühne. Sie sind eine sehr starke Mannschaft, gespickt mit vielen guten Einzelspielern. Wir freuen uns auf die zwei Duelle, dennoch sehe ich uns nicht unbedingt in der Favoritenrollen. Allen ist klar, dass wir zwei sehr gute Spiele benötigen, um in die nächste Runde einzuziehen", sagt Rapid-Sportchef Zoran Barisic zur kommenden Aufgabe. 

Drei Profis sind auch bei der derzeit laufenden EM dabei. Während es kein Rapid-Spieler zur Endrunde EM geschafft hat, ist Sparta mit den Verteidiger Ondrej Celustka und Stürmer Adam Hlozek (beide Tschechien) sowie dem slowakischen Verteidiger David Hancko vertreten.

Die zwei anderen möglichen Gegner für Rapid waren PSV Eindhoven und Celtic Glasgow. "Wir haben schon vor der Auslosung gewusst, dass es nur schwierige Gegner gibt", meiner daher Christopher Dibon. "Sparta Prag ist ein ähnlicher Traditionsverein wie wir es sind. Zudem sind sie eine sehr gestandene Mannschaft. In zwei Spielen ist alles möglich, wir werden auf jeden Fall in beiden Begegnungen unser Leistungsmaximum abrufen müssen, um die Hürde zu überstehen", erklärte der Verteidiger.

Um das Ziel einer dritten Teilnahme an der Königsklasse nach 1996/97 und 2005/06 zu erreichen, muss Rapid drei Qualifikationsrunden überstehen. Bei einem Aufstieg geht es in der dritten und vorletzten CL-Qualifikationsrunde weiter, bei einem Aus erfolgt der Umstieg in die dritte Qualifikationsrunde der Europa League.

Austria winkt Sturm-Schreck Breidablik

Die Wiener Austria trifft indes in der zweiten Qualifikationsrunde der Conference League auf den Sieger des Erstrunden-Duells Racing Union Luxemburg gegen Breidablik UBK aus Island. Das ergab die Auslosung am Mittwoch in Nyon. Die Violetten, die sich über das Liga-Play-off den letzten der fünf internationalen Startplätze der ÖFB-Clubs gesichert hatten, haben am 22. Juli zunächst Heimvorteil, das Rückspiel steigt am 29. Juli.

Racing schloss die Meisterschaft in Luxemburg als Vierter ab, Breidablik rangiert in der isländischen Jahresmeisterschaft nach sieben Spielen auf Rang fünf. Mit den Isländern machte Sturm Graz 2013 leidvolle Erfahrungen, die Steirer schieden damals in der 2. Runde der Europa-League-Qualifikation mit dem Gesamtscore von 0:1 aus. Das Erstrunden-Duell findet am 8. und 15. Juli statt.

Für den Einzug in die Gruppenphase des neu geschaffenen UEFA-Bewerbs muss die Austria drei Runden überstehen, bei einem Aus ist die Europacup-Saison vorbei. Zuletzt spielte die Austria im Sommer 2019 europäisch, damals war nach einer Runde in der 3. Runde der Europa-League-Qualifikation gegen Apollon Limassol (2:5) Schluss.

"Wir werden uns sehr gewissenhaft mit den beiden Mannschaften auseinandersetzen und im Vorfeld alle wichtigen Informationen sammeln", erklärte Austria-Trainer Manfred Schmid. Er versprach, mit dem "nötigen Respekt" an die Aufgabe heranzugehen. "Für die Spieler wird es eine tolle Erfahrung, sie können lernen und sich auf internationaler Bühne weiterentwickeln." Er verwies darauf, dass man mit Co-Trainer Reinhold Breu einen "Luxemburg-Experten" im Team habe, "der viele Jahre für den Verband dort gearbeitet hat".

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