Klauss (li.) ließ sich nach seinem Tor vom Elfmeterpunkt feiern. 

© APA/EXPA/REINHARD EISENBAUER

Sport Fußball
12/12/2019

Europa League: Der LASK sichert sich den Gruppensieg

Die Linzer feiern daheim einen 3:0-Erfolg gegen Sporting Lissabon und lösen die Portugiesen an der Spitze ab.

Wer glaubte, ein LASK begnügt sich mit dem Aufstieg ins Sechzehntelfinale der Europa League, der wurde von den Linzern eines Besseren belehrt. Es musste schon der Gruppensieg sein, um das herbstliche Fußball-Märchen der Schwarz-Weißen mit dem schönsten Happy End zu krönen. Der LASK schlug zum Abschluss der Gruppenphase Sporting Lissabon 3:0 und ließ nicht nur die Portugiesen, sondern auch Eindhoven und Rosenborg Trondheim hinter sich.

Das sollte man sich aus rot-weiß-roter Sicht genüsslich auf der Zunge zergehen lassen.

Die Fans spannten schon vor dem Spiel ein riesengroßes Transparent: „Die ganze Stadt ist stolz auf euch.“ Falsch, denn der Stolz der Fußballfans sprengt die Stadtgrenzen von Linz, reicht wohl in alle Bundesländer Österreichs. 90 Minuten später hatten die Linzer Anhänger einen Grund mehr, diese Mannschaft zu verehren und zwei Gründe mehr zu einer ausgelassenen Feier: den 3:0-Sieg und den Gruppensieg.

Ein perfekter Schlusspunkt

Man wollte den Gruppensieg, dementsprechend gingen die Linzer zu Werke. Willig, aggressiv, überzeugt, dominant. Die Überlegenheit an Ballbesitz trug zunächst keine Früchte, da Sporting gut verteidigte, nichts Gefährliches zuließ. So benötigte es eine Standard-Situation zur Führung. Michorl zirkelte einen Eckball auf den Kopf von Trauner, das 1:0 war alles andere als ein Produkt des Zufalls, vielmehr einstudiert (23.).

Wenig später rettete der überragende Trauner auf seiner angestammten Verteidiger-Position in höchster Not. Knapp vor der Pause legten die Linzer nach, Stürmer Klauss wurde von Goalie Ribeiro bei einer Torchance zu Fall gebracht. Die Folgen: Rot für den Torhüter, Elfmeter für den LASK, der gefoulte Klauss erhöhte auf 2:0 (38.).

Geldregen

Auch nach dem Wechsel schlüpfte der LASK nicht aus der Rolle des Spiel bestimmenden Teams. Ranftl hatte mit einem sehenswerten Volleyschuss aus 18 Metern Pech, Raguz erzielte zunächst ein Tor aus Abseitstor, um dann in der Nachspielzeit das 3:0 regulär zu bewerkstelligen.

Danach wurde gefeiert: „Oh wie ist das schön“, skandierten die Gugl-Besucher vor Entzückung. Als Gruppensieger ist der LASK, der in dieser Europacup-Saison schon fast zehn Millionen Euro eingenommen hat, bei der Auslosung des Sechzehntelfinales gesetzt.

Peter Michorl war begeistert: „Wir haben wieder gezeigt, dass wir den Gruppensieg verdient haben. Wir haben Historisches geleistet, in der nächsten Runde werden wir wieder Außenseiter sein. Daher ist es gleich, welcher Gegner kommt.“ 

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