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Sport Fußball
04/01/2019

"Demütigend": Inter-Coach ärgert Dauerstreit mit Icardi

Der Argentinier Icardi war am 21. März nach einer mehrwöchigen Trainingspause zur Mannschaft zurückgekehrt.

Inter-Mailand-Coach Luciano Spalletti hat seinem Ärger über den Dauerstreit mit Stürmerstar Mauro Icardi Luft gemacht. Es sei "demütigend" für die Fans, dass mit einem Spieler verhandelt werden müsse, "um ihn dazu zu bringen, das Trikot des Clubs anzuziehen, den sie lieben und für den sie leben", sagte Spalletti dem Fernsehsender Sky am Sonntag.

Serie A - Inter Milan v Lazio

Dass er Icardi für die Partie gegen Lazio Rom nicht in den Kader berufen hatte, begründete Spalletti mit dem Verhalten Icardis. "Die Disziplin ist die wahre Kraft einer Mannschaft, eines Profis. Es ist die Disziplin, die er gegenüber sich selbst hat, in der Professionalität, in dem Umfeld, in dem er arbeitet."

Streit um Vertragsverlängerung

Spalletti machte deutlich, dass der 26-Jährige aus seiner Sicht nicht für den Erfolg der Mannschaft entscheidend sei. Es gebe nur wenige Spieler neben Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi, die wirklich einen Unterschied machten. Inter verlor die Partie am Sonntag gegen Lazio 0:1.

Der Argentinier Icardi war am 21. März nach einer mehrwöchigen Trainingspause zur Mannschaft zurückgekehrt. Offiziell hatte der Stürmer wegen einer Knieverletzung gefehlt. Zuvor war ihm aber unmittelbar vor dem Europa-League-Auswärtsspiel gegen Rapid die Kapitänsbinde entzogen worden - offenbar wegen eines Streits um eine Vertragsverlängerung.

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