Hattrick von Real-Kapitän gegen ManCity, auch PSG und Bodö siegen klar
Hattrick von Real-Kapitän Valverde gegen City
Nach den unglaublichen 17 Toren am Dienstag war auch der zweite Achtelfinal-Tag in der Champions League von der Offensive geprägt. In den vier Hinspielen fielen diesmal 15 Treffer.
Herausragend dabei war Real-Kapitän Federico Valverde. Dem Mittelfeldspieler aus Uruguay gelang gegen Manchester City ein echter Hattrick zum 3:0.
Guardiola geht in Madrid erneut unter
In Madrid hatte Pep Guardiola bereits eine seiner bittersten Niederlagen erlebt. Last-Minute-Tore ließen 2022 das lange klar unterlegene Real gegen Manchester jubeln, das Gesamtscore für David Alaba & Co. lautete gegen City nach Verlängerung 6:5.
Vier Jahre später müssen die Engländer auf ein ähnliches Comeback wie damals von Real hoffen, um noch unter die Top 8 zu kommen.
Torhüter Courtois leitete mit seinem ersten Assist für Real das 1:0 ein. Valverde nahm den perfekten Pass über 50 Meter ebenso perfekt an, kam an City-Goalie Donnarumma vorbei und schob aus spitzem Winkel ein (20.).
Beim 2:0 traf der Kapitän ins Eck (27.).
Und beim 3:0 kann nur von hoher Fußball-Kunst gesprochen werden: Einen Schupfer von Diaz legte Valverde fein vor und traf volley zum Hattrick (42.).
Vinicius vergab einen von ihm selbst herausgeholten Elfmeter mit einem lässigen Schupfer gegen Donnarumma (58). Auf der Gegenseite konnte sich Courtois noch auszeichnen, es blieb beim 3:0.
In Paris gab es ein kaum weniger brisantes Duell. Titelverteidiger PSG empfing Klub-WM-Sieger Chelsea. Dementsprechend hochklassig und unterhaltsam war die Partie.
Für das erste Highlight sorgte Barcola mit einem Halbvolley ins Kreuzeck (10.). Chelsea konnte durch einen Flachschuss von Gusto das 1:1 bejubeln (28.).
Das 1:2 durch Palmer war nahe, aber im direkten Konter ging der Favorit in Führung. Dembele trat wie ein Weltfußballer an, ließ noch einen Haken folgen und traf zum 2:1 ins Eck (40.).
Pedro Neto bereitete das 2:2 überragend vor, Enzo Fernandez schob ein (57.). Doch ein Fehler von Goalie Jörgensen ermöglichte PSG zum dritten Mal die Führung. Vitinha vollendete mit einem kunstvollen Heber (74.).
Kvaratskhelia legte noch einen späten Doppelpack nach (86., 94.), mit dem 5:2 ist auch PSG beinahe weiter.
3:0 für Bodös Märchen
Im hohen Norden geht das moderne Fußballmärchen weiter: Bodö/Glimt hat durch ein 3:0 beste Chancen auf das Viertelfinale.
Sporting war nach der Anreise über 3.400 km ordentlich gestartet, rutschte am Kunstrasen aber doch aus. Fet, der in seiner Jugend im Langlauf überragend war, traf per Elfmeter (32.). Knapp vor der Pause schob Blomberg zum 2:0 ein.
In Hälfte zwei schockte auch noch Högh die Gäste aus Lissabon mit einem Treffer aus kurzer Distanz (71.).
Havertz trifft gegen Ex
Eine knappe Partie gab es. Leverkusen versuchte gegen das Arsenal – das derzeit wohl beste Team bei Standardsituationen – ruhende Bälle zu verhindern. Das gelang: In der ersten Hälfte gab es gar keinen Eckball für die Gunenrs, zu Beginn der zweiten Halbzeit ging Leverkusen selbst aus einem Eckball in Führung: Andrich köpfelte.
Das 1:1 war am Ende verdient, weil Martinelli schon früh die Latte für Arsenal getroffen hatte. Der späte Ausgleich fiel durch einen umstrittenen Elfmeter. Havertz, einst bei Leverkusen zum Star geworden, traf (89.).
Ein Tor, das beim Rückspiel in London ganz wichtig werden kann.
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