Heimspiel gegen WSG: Die Austria will sich nach oben orientieren

Austrias Plavotic gegen die WSG
Austria-Stürmer Noah Botic verletzte sich vor dem Heimspiel gegen die WSG schwer.

„Es ist extrem knapp“, weiß Austria-Trainer Stephan Helm mit Blick auf die Tabelle. Tatsächlich fehlen den sechstplatzierten Veilchen nur drei Punkte auf Leader Salzburg, aber Rang zehn ist auch nur fünf Punkte entfernt. Dementsprechend richtungsweisend ist das Heimspiel am Samstag gegen die WSG Tirol (17 Uhr/live auf Sky).

Die Austria geht mit zuletzt zwei Siegen in Folge in die Partie. Die Gäste kommen zwar ohne den gesperrten Matthäus Taferner, dafür auch mit breiter Brust nach Wien. Zuletzt konnten die Tiroler gegen Salzburg einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Erfolg umwandeln. „Das war was Außergewöhnliches, was die Mannschaft geleistet hat“, stellte WSG-Coach Philipp Semlic fest. „Natürlich wächst die Stimmung und das Selbstvertrauen mit Erfolgen.“

Helm zeigt Respekt: „Sie treten mit dem Ball sehr mutig auf, haben auch ballsichere Spieler.“ Der Coach muss allerdings auf Stürmer Noah Botic verzichten, der sich im Training den Knöchel gebrochen hat. Er soll nächste Woche operiert werden und kann in dieser Saison voraussichtlich nicht mehr eingesetzt werden. Der Ausfall schmerzt, der Australier hat in der laufenden Saison bei 13 Einsätzen drei Tore in der Liga erzielt.

Keine Ruhe

Für die Austria ist es auch Spiel eins nach der Wiederwahl von Präsident Kurt Gollowitzer. 92,6 Prozent der Ordentlichen Mitglieder sprachen sich bei der Generalversammlung am Donnerstag für ihn aus. Wer glaubt, dass bei der Austria damit ein bisschen Ruhe einkehrt, der irrt. Hinter den Kulissen brodelt es auf höchster Ebene schon wieder gewaltig.

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