Majeed Ashimeru (Mi.) trug sich die Torschützenliste ein. 

© APA - Austria Presse Agentur

Sport Fußball
09/28/2019

4:1 - Auch Salzburgs B-Elf war für Austria zu stark

Beim Meister wurden zahlreiche Spieler für Liverpool geschont. Trotzdem reichte es zu einem klaren Sieg.

von Stephan Blumenschein

Die Austria war in den letzten Jahren immer als Außenseiter nach Salzburg gereist. Aber so ein krasser Außenseiter wie dieses Mal waren die Wiener wohl noch nie. Das erwartete Debakel wurde es dann zwar nicht, aber immerhin schlussendlich doch ein 1:4. Serienmeister Salzburg blieb also auch das 70. Heimspiel in Serie ungeschlagen.

Austria-Trainer Ilzer hatte auf die inferiore Defensivleistung beim 2:5 im Cup in Wattens reagiert: Er bot mit Alexander Grünwald einen Libero auf. Salzburg-Coach Marsch hatte sich vor dem Champions-League-Spiel in Liverpool am Mittwoch nicht nur für eine Totalrotation entschieden, sondern auch auf ein 3-5-2 umgestellt. Von jenen elf Spielern, die beim 6:2 gegen Genk Mitte September in der Startelf gestanden waren, fehlten acht. Nur Keeper Stankovic begann auf seiner angestammten Position.

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Paukenschlag

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Schon in der Minute 2 stand es völlig überraschend 0:1: Salzburgs Abwehrchef Vallci köpfelte den Ball ins eigene Tor. Im Austria-Fansektor herrschte trotzdem gespenstische Stille. Die wenigen mitgereisten Anhänger streikten nämlich.

Die völlig umgekrempelte Salzburg-Elf musste also früh einem Rückstand nachlaufen – und das gegen einen extrem defensiven Gegner. Das verursachte Probleme. Gefährlicher waren die Wiener: Cavlan (14.) und Fitz (24.) ließen Chancen auf das 2:0 aus. Von den Gästefans, die sich unter dem Dach zwischen Unter- und Oberrang versteckt hatten, waren „Kraetschmer-Raus“-Rufe zu hören.

Erst in der 33. Minute konnte sich der Leader  durch die Austria-Mauer kombinieren. Gleich fiel das 1:1: Ashimeru war nach doppeltem Doppelpass mit Prevljak und Koïta erfolgreich. Die Austria wollte nun mitspielen, konnte das freilich nicht. Ein weiter Abschlag von Farkas reichte, um die Gästeabwehr auszuhebeln, Okugawas perfekte Vorarbeit verwertete Koïta spielend leicht – 2:1 (43.).

 

Traumtor

Nach dem Wechsel zeigten sich auch die Austria-Fans. Die Partie war ausgeglichen – bis Salzburgs zweiter Anzug den ersten kopierte: Ein Koïta-Zuspiel übernahm Okugawa artistisch. Mit einem Heber ließ der Japaner Keeper Lucic keine Chance. Ein Traumtor führte zum 3:1 (55.).

Danach war es Einbahnstraßen-Fußball Richtung Austria-Tor. Den Salzburgern gelang aber nur noch ein Treffer: Koïta stellte mit seinem zweiten Tor den verdienten 4:1-Endstand her (79.).

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