Thomas Müller setzte den Schlusspunkt.

© APA/AFP/ODD ANDERSEN

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02/16/2017

Bayerische Dominanz lässt Arsenal erneut verzweifeln

Wieder einmal war für die Engländer in München nichts zu holen.

Bereits 2013 und 2014 schied Arsenal London im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Bayern aus. Nun sollte sich das Blatt endlich einmal wenden. Davon war auch der Langzeit-Coach der Londonder Arsene Wenger überzeugt. Der Unterschied sei, dass das Rückspiel dieses Mal in London stattfinden würde, erklärte der Franzose. Doch nach der deutlichen 1:5-Niederlage von München dürfte das Rückmatch für die Deutschen nur noch Formsache sein.

Der deutsche Rekordmeister lieferte pünktlich zu diesem Achtelfinale eine Topleistung. Die Bayern standen zuletzt häufiger in der Kritik. Zwar konnten sie den Vorsprung in der Bundesliga auf Verfolger Leipzig auf sieben Punkte ausbauen, bemängelt wurde aber häufig die unattraktive Spielweise. Umso zufriedener waren alle Beteiligten auf Münchner Seite.

Carlo Ancelotti, Trainer der Bayern, meinte: "Vorne waren wir überragend. Ich bin sehr zufrieden." Genauso sah es sein Kapitän Philipp Lahm. "Die zweite Halbzeit war sensationell", sagte der Verteidiger.

Stimmen gegen Wenger werden wieder lauter

Für den sowieso schon in der Kritik stehenden Arsene Wenger wurde der Abend von München zum "Albtraum". Es sei seiner Mannschaft nicht mehr gelungen Antworten zu finden. Die englische Presse, die ohnehin nicht mit Kritik spart, ließ kein gutes Haar am Auftritt Arsenals. Die Sun meinte: "Wengers Versager brechen in der Allianz Arena zusammen." ESPN hingegen hatte mit dem Tabellen-Vierten der Premiere League Mitleid und schrieb: "Bayern verprügelt bedauernswertes Arsenal."

Einzig Bayern-Torschütze Arjen Robben war nicht vollkommen zufrieden. Er meinte zu dem strittigen Elfmeter für Arsenal, dass es ihm (Lewandowski) in der Art nicht passieren dürfe.

Auch Real siegt souverän

Der Titelverteidiger besiegte Napoli mit 3:1, nachdem man im heimischen Bernabeu durch einen Treffer von Lorenzo Insignie in der achten Minute mit 0:1 in Rückstand gegangen war.

Real-Coach Zinedine Zidane war deshalb auch voll des Lobes für sein Team. "Wir haben ein tolles Spiel gemacht", erklärte der Franzose. Sein gegenüber Maurizio Sarri haderte besonders mit den vielen Ballverlusten im Aufbau. Der Trainer der Italiener bezeichnete es als "Schande", dass so viele Fehler mit dem Ball passiert waren. Für den Klub-Besitzer Napolis, der Filmproduzent De Laurentiis, reichte die Leistung seines Teams nicht aus. "Außer Insignie war jeder eine Null", schimpfte er nach dem Match.

Erneut ohne Treffer blieb Weltfußballer Cristiano Ronaldo. Der Rekordtorjäger der Champions League (95 Treffer), wartet nun bereits seit 523 Minuten auf einen eigenen Treffer in der Köngisklasse. Kleiner Trost für den Portugiesen, durch seinen Assist beim 2:1 durch Toni Kroos, hält er nun mit 31 Torvorlagen auch den Rekord für die meisten Assists in der Champions League. Bisheriger Vorlagen-König war der Waliser Ryan Giggs (30 Vorlagen).

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