Sport | Fußball 14.04.2018

1:2 in Altach - WAC war das schwächere der Krisenteams

© Bild: APA/DIETMAR STIPLOVSEK / DIETMAR STIPLOVSEK

Für die Wolfsberger war es die achte Niederlage in Folge.

Altach hat am Samstag seine Negativserie beendet. Die Vorarlberger feierten gegen den WAC einen 2:1-Heimsieg und fuhren damit nach zuletzt drei Niederlagen wieder einen Erfolg ein. Die Kärntner hingegen kassierten die achte Schlappe in Folge. .

Die Führung des WAC entstand unter Mithilfe von Martin Kobras. Der Altach-Goalie kam bei einer Freistoßflanke von Daniel Offenbacher zu kurz, Dever Orgill war per Kopf zur Stelle. Davor hatte sich Kobras allerdings bei einem Distanzschuss von Sasa Jovanovic (13.) ausgezeichnet.

Erst nach dem Gegentor wurden die stark ersatzgeschwächten Altacher stärker. Ein Volley von Yusuf Otubanjo verfehlte nur knapp das Ziel, nach dem darauffolgenden Corner parierte WAC-Schlussmann Christian Dobnik einen Kopfball von Adrian Grbic. Acht Minuten später gelang den Hausherren der verdiente Ausgleich: Christian Gebauer bediente Otubanjo, der Dobnik aus kurzer Distanz bezwang. In der 43. Minute rettete Dobnik erneut gegen Grbic, kurz vor der Pause wäre der Kärntner Tormann bei einem Schuss von Andreas Lienhart wohl schon geschlagen gewesen, doch Nemanja Rnic klärte per Kopf vor der Linie.

Allzu lange mussten die Hausherren aber nicht mehr auf das 2:1 warten. Bereits knapp zwei Minuten nach Wiederanpfiff versenkte Grbic einen Freistoß sehenswert aus rund 25 Metern. Danach hätte Otubanjo in der 53. Minute nachlegen können, doch neuerlich blieb Dobnik Sieger. Praktisch im Gegenzug gab es die einzige halbwegs zwingende Chance für den WAC nach dem Seitenwechsel, als Issiaka Ouedraogo aus guter Position deutlich verzog.

Die Rheindörfler ließen durch den eingewechselten Volkan Akyildiz in der 89. Minute noch einen Sitzer aus, brachten den Vorsprung aber ohne gröbere Probleme über die Zeit und durften damit über den ersten Heimsieg seit dem 1:0 über die Austria am 10. Dezember des Vorjahres jubeln. Der Vorsprung des achtplatzierten Ländle-Klubs auf den Vorletzten WAC wuchs auf 14 Punkte. Die Wolfsberger wiederum liegen sechs Runden vor Schluss weiterhin zehn Punkte vor Schlusslicht St. Pölten.

( Agenturen ) Erstellt am 14.04.2018