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Sport
06/14/2019

Extremradler Strasser liegt bereits 200 Kilometer voran

Der Steirer fährt beim berühmten Race Across America seinem sechsten Gesamtsieg entgegen.

Christoph Strasser können wohl nur ein Sturz oder gesundheitliche Probleme von seinem sechsten Gesamtsieg beim Race Across America abhalten. Nach knapp drei Tagen liegt der Steirer beim längsten Radrennen der Welt (4940 Kilometer) bereits eine halbe Ewigkeit vor der Konkurrenz. Sein erster Verfolger, der Slowene Marko Baloh, hat schon 200 Kilometer Rückstand.

Nach den Hitzetagen in der US-Wüste, wo es über 40 Grad hatte, hat Strasser inzwischen die schneebdeckten Rocky Mountains erreicht, wo es auch auf den höchsten Punkt des Rennens ging. Der Wolf Creek Pass liegt auf 3300 Metern, die Temperaturen sind dort um den Gefrierpunkt. Bislang ist der 36-Jährige mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 28 km/h unterwegs.

Nach dem Monument Valley gönnte sich Christoph Strasser eine erste längere Schlafpause - wobei lange relativ ist. Nach 40 Minuten setzte sich der österreichische Extremsportler schon wieder aufs Rad. Auch eine Schrecksekunde hatte der Steirer bereits, in der Nacht konnte er nur mit Mühe einen Sturz verhindern.„Das war ziemlich knapp! ich war schon so müde und kam auf den Pannenstreifen, wo ich einen Asphaltbrocken erwischte. Nur mit Mühe konnte ich einen Sturz verhindern. Das Laufrad ist kaputt, aber das hätte auch schlimmer ausgehen können."