Rekordsprinter Markus Fuchs

© ÖLV/Alfred Nevsimal

Sport
07/16/2022

Der Uralt-Rekord von Sprinter Andreas Berger wurde egalisiert

Nie lief ein Österreicher schneller: Markus Fuchs schaffte die 100 Meter in Eisenstadt in 10,15 Sekunden und war so flink wie Berger 1988.

Einer der ältesten Rekorde in der österreichischen Leichtathletik steht zwar noch in den Büchern, aber der Eintrag muss erweitert werden: Markus Fuchs ist historisch schnell gesprintet.

Ende Mai hatte er den Rekord noch um zwei Hundertstel verpasst, nun hat Fuchs die Uralt-Bestmarke von Andreas Berger eingestellt. Der 26-jährige Niederösterreicher lief im Rahmen eines Leichtathletik-Meetings in Eisenstadt die 100 m mit 1,1 m/Sek. Rückenwind in 10,15 Sekunden.

Damit ist der Uraltrekord egalisiert, Berger - der später des Dopings überführt wurde - lief im Jahr 1988 so schnell.

In Europas Spitze

Schon Ende Mai hatte sich Fuchs nach dem 10,17-Lauf nahe an der europäischen Spitze gewähnt. „Mit einer 10,10er Zeit gehört man zur europäischen Spitze, da kann man sich einen Top-Sprinter nennen. Ich habe die letzten beiden Jahre mega-viel in meine Karriere investiert, das ist jetzt der Lohn dafür“, jubelte Fuchs.

Im Vorlauf war er am Samstag übrigens bei zuviel Rückenwind sogar 10,08 Sekunden gelaufen. Plus 3,1 war der Wind stark, nur 2,0 sind erlaubt.

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