Trauer um Biko Botowamungu: Österreichs letzter Olympia-Boxer ist tot

1988 war Biko Botowamungu Österreichs letzter Olympia-Teilnehmer im Boxen. Er wurde nur 68 Jahre alt.
Der Boxer Botowamungu bei den Olympischen Spielen 1988 mit der Flagge Österreichs.

Die österreichische Boxszene nimmt Abschied von Biko Botowamungu. Der frühere Athlet, der 1988 als letzter Boxer Österreichs bei Olympischen Spielen antrat, ist am Sonntag im Alter von 68 Jahren an Nierenversagen verstorben. Bereits im Vorjahr war bekannt geworden, dass er an Demenz litt.

Botowamungu, 1,90 Meter groß, wurde 1957 in der Demokratischen Republik Kongo geboren. Dort erlebte er auch den legendären „Rumble in the Jungle“ zwischen Muhammad Ali und George Foreman, der seine Begeisterung für den Boxsport weckte. Zunächst versuchte er sich jedoch als Ringer in den USA. 1978 zog er nach Österreich, arbeitete als Sicherheitskraft bei den Vereinten Nationen und erwarb sich im Heumarkt-Wrestling unter dem Namen „Dr. Biko“ große Bekanntheit.

2013 machte er bei Dancing Stars mit und war Prediger in der Baptistengemeinde.

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