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Sport

Basketball: Warriors holten sich ihren siebenten NBA-Titel

Warriors holen NBA-Titel: 103:90 gegen Theis' Celtics in Spiel sechs

06/17/2022, 03:58 AM

Die Golden State Warriors haben zum siebenten Mal die Meisterschaft in der NBA gewonnen. Im sechsten Spiel holten die Warriors am Donnerstagabend (Ortszeit) ein 103:90 (54:39) gegen die Boston Celtics und entschieden die Finals mit 4:2 f├╝r sich. F├╝r das Team um Superstar Stephen Curry ist es die erste Meisterschaft seit 2018, aber schon die vierte in den vergangenen acht Jahren.

Curry hatte mit 34 Punkten die meisten f├╝r den neuen Champion und wurde erstmals in seiner Karriere als wertvollster Spieler der Finals ausgezeichnet. "Wir haben einen Weg gefunden, es zu schaffen", sagte der 34-J├Ąhrige mit der wei├čen Sieger-Kappe auf dem Kopf. "Ich stehe jetzt hier mit zwei Pokalen und das bedeutet eine Menge." In den beiden vergangenen Jahren hatten die Warriors die Play-offs gar nicht erst erreicht.

NBA: Finals-Golden State Warriors at Boston Celtics

"Ich bin so stolz auf diese Gruppe. Ich danke Gott jeden Tag, dass ich dieses Spiel auf dem h├Âchsten Level spielen darf mit gro├čartigen Leuten", sagte der 34-J├Ąhrige noch vor der Siegerehrung im US-Fernsehen. "Es ist surreal. Wir waren so weit weg. Du landest ganz unten mit Verletzungen. Es ist einfach nie garantiert, du wei├čt nicht, ob du jemals wieder dahin zur├╝ck kommst." Steve Kerr holte den neunten Titel seiner Karriere - f├╝nf als NBA-Profi und nun vier als Trainer der Warriors.

Die Celtics m├╝ssen sich die Bezeichnung Rekordmeister mit jeweils 17 Titeln weiter mit den Los Angeles Lakers teilen und weiter auf die n├Ąchste Meisterschaft nach der von 2008 warten.

NBA: Finals-Golden State Warriors at Boston Celtics

Im erneut sehr lauten TD Garden hatten die Celtics den deutlich besseren Start und zogen in den ersten Minuten auf bis zu 14:2 davon, ehe sich die Warriors erfingen, den Zw├Âlf-Punkte-R├╝ckstand langsam abtrugen und zum Ende des Viertels beim 27:22 vorne lagen. Bis zur Halbzeit gelang den G├Ąsten dann ein 21:0-Lauf, das hatte es nach Angaben von ESPN in einem Finalspiel 50 Jahre lang nicht gegeben. Die Celtics litten erneut unter den vielen Ballverlusten im eigenen Angriff. Bis zur Pause waren es zw├Âlf.

Trotz aller Bem├╝hungen fanden die jungen Schl├╝sselspieler der Celtics h├Ąufig keine Mittel gegen die Routiniers auf der anderen Seite. Jaylen Brown, Jayson Tatum und Marcus Smart wurden von Curry, Klay Thompson oder Draymond Green ein ums andere Mal abgekocht. Wie so oft in dieser Saison waren die Warriors unmittelbar nach der Halbzeit besonders effektiv. Mitte des dritten Viertels traf Curry seinen f├╝nften Dreier und schraubte die F├╝hrung auf 22 Punkte.

Allerdings: Bostons ├Ąltester Spieler, Al Horford, stemmte sich zunehmend gegen die drohende Niederlage und brachte die Celtics mit zw├Âlf Z├Ąhlern fast im Alleingang zu nur noch zehn Punkten R├╝ckstand vor dem letzten Viertel. Die Fans glaubten wieder an ein Comeback - doch die Celtics hatten durchgehend immer mindestens acht Punkte weniger als die Warriors und konnten die Riesenentt├Ąuschung nicht mehr abwenden. Eine Minute vor dem Ende nahmen die Celtics ihre Stars vom Platz.

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