KURIER-OGM-Umfrage: Mehrheit für ein Social-Media-Verbot
Es ist das große Vorhaben der Regierung für diesen Sommer: Das Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige. In der neuen KURIER-OGM-Umfrage findet es unter den Befragten breite Zustimmung. Kein klares Bild ergibt hingegen die Frage, wer dieses umsetzen soll: der Staat mit entsprechenden Regeln (31 %), die großen Konzerne wie Meta oder Google (37 %) oder die Eltern (17 %). Was auffällt: FPÖ-Anhänger stehen einer Verpflichtung der Konzerne deutlich skeptischer (19 %) gegenüber, „weil damit die für die FPÖ-Erfolge wesentlichen Online-Kommunikationskanäle behindert würden“, sagt OGM-Experte Klotz.
Jedenfalls hält knapp die Hälfte der Befragten (49 %) eine Social-Media-Einschränkung für Jugendliche gesetzlich und technisch für realisierbar, wobei Personen mit eigenen Kindern deutlich skeptischer sind. Das ist auch Klotz: „Es ist zu befürchten, dass dieser höchst wünschenswerte Vorstoß zum Schutz der jungen Menschen aufgrund der datenschutzrechtlichen, politischen, sonstigen rechtlichen und Haftungsfragen sich lang hinziehen wird und schließlich in einem verwässerten Kompromiss enden wird.“
Kommentare