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Stromkosten: "10-Cent-Preisgarantie" soll Haushalte ab Sommer entlasten

Ab Sommer soll eine automatische Strompreisbremse mit einer 10-Cent-Preisgarantie für den Basisverbrauch eingeführt werden. Darauf soll sich die Regierung am Dienstag geeinigt haben.
MINISTERRAT: BABLER (SPÖ) / STOCKER (ÖVP) / MEINL-REISINGER (NEOS)

Ab Sommer dieses Jahres soll die Regierung die Einführung eines neuen Systems zur Entlastung bei den Stromkosten planen. Viele Haushalte könnten dadurch finanziell profitieren. Laut Kronen Zeitung wurde nach langen Verhandlungen am Dienstagabend eine automatische Strompreisbremse beschlossen, die die zuletzt stark gestiegenen Energiepreise abfedern soll. Die zentrale Neuerung: Eine "10-Cent-Preisgarantie".

Entlastung bei Stromkosten: So funktioniert die 10-Cent-Preisgarantie

Die Preisbremse greift, sobald der durchschnittliche Strompreis für Verbraucher den Wert von 16,5 Cent pro Kilowattstunde überschreitet. Derzeit liegt dieser Durchschnitt laut E-Control bei etwa 14 Cent. Wird die Grenze überschritten, wird der Preis für einen Basisverbrauch von 2900 Kilowattstunden auf netto zehn Cent pro Kilowattstunde begrenzt. Für zusätzlichen Verbrauch bleibt weiterhin der reguläre Marktpreis maßgeblich.

Mit der Maßnahme soll sichergestellt werden, dass der grundlegende Strombedarf leistbar bleibt. Gleichzeitig möchte die Regierung weiterhin einen sparsamen Umgang mit Energie fördern. 

Die Finanzierung erfolgt über den bestehenden Energiekrisen-Beitrag der Stromerzeuger, dessen Einnahmen mit steigenden Marktpreisen automatisch zunehmen. Zusätzliche Kosten für das Staatsbudget seien laut Regierung nicht eingeplant.

Dauer der Strompreisbremse nicht festgelegt

Wie lange die Strompreisbremse bestehen bleibt, richtet sich nach der Entwicklung des Energiemarktes. Ein fixes Enddatum gibt es nicht. Die Regelung soll erst aufgehoben werden, wenn die festgelegten Preisgrenzen wieder unterschritten werden.

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