Trial against Former Austrian Vice Chancellor Strache

© EPA / CHRISTIAN BRUNA

Politik Inland
11/23/2021

Am "Rand des Ruins": Strache bittet Anhänger um Spenden

Der ehemalige FPÖ-Chef wendet sich via Facebook an seine Fans mit der Bitte um finanzielle Unterstützung.

Die Ermittlungen gegen seine Person würden ihn "finanziell an den Rand des wirtschaftlichen und existenziellen Ruins" treiben, schreibt Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auf seinem Facebook-Account, adressiert an seine "Freunde und Unterstützer".

Daher bitte er um "persönliche Unterstützung, Hilfe und Spende" zur Abdeckung seiner "horrenden anwaltlichen Kosten".

Strache spricht einmal mehr von "falschen und verleumderischen Anwürfen"; er werde weiterhin "mit allen juristischen und demokratischen möglichen Mitteln meine Unschuld beweisen" und "für Recht und Gerechtigkeit kämpfen".

Abschließend gibt der Ex-Vizekanzler noch seine Bankverbindung bekannt - und fügt gleichsam als Postscriptum hinzu: "und tragt zu einer zensurfreien, sozialbewussten und heimattreuen Information und Aufklärung bei!"

Aus dem "Team HC Strache" hieß es gegenüber der APA, dass es "zutiefst menschlich" sei, wenn Strache "nun um Hilfe bittet, denn er war ja immer für andere da". Bei den Ermittlungen gegen Strache handle es sich um die "mutwillige Zerstörung seiner gesamten Existenz". Pro Monat fielen "tausende Euro" an Anwaltskosten an.

Strache ist Ende August am Wiener Landesgericht - nicht rechtskräftig - wegen Bestechlichkeit zu 15 Monaten bedingter Haft im Prozess um den Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds (Prikraf) verurteilt worden. Der mitangeklagte Eigentümer der Privatklinik Währing, Walter Grubmüller, fasste wegen Bestechung zwölf Monate aus, ebenfalls auf Bewährung. In dem Verfahren war es um einen vermuteten Gesetzeskauf im Zusammenhang mit der Privatklinik Währing gegangen. Die Urteile sind nicht rechtskräftig. Straches Verteidiger Johann Pauer meldete nach Rücksprache mit seinem Mandanten "volle Berufung" an.

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