Politik | Inland
09.07.2018

Strache: Keine Asylanträge auf Anlandeplattformen

© Bild: APA/GEORG HOCHMUTH

Mit Investitionen vor Ort Probleme lösen. "Was man nicht will, ist eine Massenimmigration", sagt der FPÖ-Vizekanzler.

Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat die Forderung bekräftigt, dass Migranten auf Anlandeplattformen etwa in Afrika keine Asylanträge stellen können sollen.

In einem am Montag ausgestrahlten Interview im Ö1-Morgenjournal meinte Strache angesichts der Forderung der Bundesregierung, dass auch innerhalb der EU keine solchen Anträge gestellt werden sollten, dass es diesbezüglich innerhalb der EU noch einen "Diskussionsanfall" gebe.

Strache äußerte sich zu einem Papier, das Österreich zum Auftakt seines EU-Ratsvorsitzes vorgelegt hatte. Demnach sollen "keine Asylanträge mehr auf EU-Boden gestellt werden". Laut Regierungssprecher Peter Launsky-Tieffenthal handelt es sich um einen "Denkanstoß" auf Beamtenebene.

"Was man nicht will, ist eine Massenimmigration"

"Was man nicht will, ist eine Massenimmigration", betonte der FPÖ-Chef. Eine Wirtschaftsimmigration müsse verhindert und die Mittelmeerroute geschlossen werden.

Es sei "selbstverständlich klar, dass man die Probleme anderer Kontinente nicht lösen" könne. "Wir müsse überlegen, wie wir durch Investitionen vor Ort in Afrika den Menschen Perspektiven bieten können", so Strache.