Alter Bekannter: Bekommt Babler doch noch Konkurrenz?

Der Oberpullendorfer Berthold Felber bittet den SPÖ-Parteivorstand, am 7. März gegen Babler antreten zu dürfen.
Andreas Babler

Seit Mittwochnachmittag steht fest: Ex-Kanzler Christian Kern wird beim SPÖ-Parteitag am 7. März nicht gegen den amtierenden Vorsitzenden Andreas Babler antreten. Indes würde ein anderer Bewerber nur allzu gerne gegen Babler in den Ring steigen.

Genosse Berthold Felber, SPÖ-Parteimitglied aus Oberpullendorf, bewarb sich am Donnerstag beim Bundesparteivorstand um eine Nominierung beim Parteitag. Die SPÖ-Gremien tagen Freitagmittag.

SPÖ-SONDERPARTEITAG IN LINZ: FELBER

Felber verspricht "umfangreiches Programm"

Die Gräben in der SPÖ seien unter Babler tiefer geworden, so Felber in einer Aussendung. Österreich falle "in allen wichtigen Rankings" beängstigend zurück, die SPÖ in sämtlichen Umfragen. "Für den Bundesparteivorsitzenden gibt es Umfragen bei denen er eine Zustimmung von 8 % hat!", schreibt Felber. Die Probleme müssten von allen in der Partei wahrgenommen und ausdiskutiert werden.

Beim Parteitag wolle er in einer 90-minütigen Rede sein "umfangreiches Programm" vorstellen. "Die derzeitige Parteiführung hat eines gezeigt, Sie kann es nicht. Helfen Sie mit das zu ändern", so der Burgenländer. Nachsatz: "Ich würde nach Erhalt einer Einladung mit meiner Lebensgefährtin, einem SPÖ Mitglied, anreisen."

Felber ist bereits einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Er trat 2023 bei der Kampfabstimmung zwischen Babler und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil an. Damals erhielt er von den Delegierten 0 Stimmen.

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