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Politik Inland
01/19/2021

Rollenwechsel: Erste Verhandlung von Sozialpartnern und neuem Minister

Zentrale Frage war unter anderem, wie es mit der Kurzarbeit nach März weitergehen soll.

von Elisabeth Hofer

Die Zahlen sind extrem hoch: 533.512 Menschen haben in Österreich mit 19. Jänner keine Arbeit – um 112.596 Menschen mehr als vor einem Jahr. Der neue Arbeitsminister Martin Kocher rechnet in den nächsten Wochen sogar noch mit einer leichten Erhöhung.

Und dennoch: Hätte es die Kurzarbeit nicht gegeben, wäre diese Zahl noch um ein Vielfaches höher - da sind sich Regierung und Sozialpartner einig.

Mit letzteren trat der neue Minister am Dienstagabend zum ersten Mal zu einem Verhandlungstreffen zusammen. Es habe einen regen Austauch über die jeweilige Einschätzung der Lage am Arbeitsmarkt, die wirtschatliche Lage Österreichs und Perspektiven für die Zukunft gegeben, hieß es im Nachhinein.

Dazu gehörte auch die Frage, wie es mit dem Kurzarbeits-Modell (es gilt vorerst bis Ende März) weitergehen soll. Das Problem: Die Kurzarbeit ist ein extrem wirksames Instrument gegen die Arbeitslosigkeit, wie Kocher sagte allerdings auch jenes, das bisher die höchsten Kosten verursacht habe. 

Arbeiterkammer und Gewerkschaft forderten bei dem Gespräch zusätzliche Hilfen für Arbeitslose, für die Wirtschaftskammer stand gleichzeitig unter anderem auch die Bekämpfung des Fachkräftemangels im Fokus.

Witere Gespräche sollen nun folgen.

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