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Politik | Inland
07/03/2019

Pilz: Zukunft von Jetzt entscheidet sich am Wochenende

Nur wenn es gelinge, ein starkes Team zusammenzustellen, gebe es eine Kandidatur, so der Parteigründer.

Nach den Abgängen von insgesamt fünf Abgeordneten (Stephanie Cox, Alfred Noll, Bruno Rossmann, Alma Zadic und Wolfgang Zinggl) wird eine Klubklausur am Wochenende über die Zukunft der Liste Jetzt entscheiden. „Alles ist möglich“, sagte Parteigründer Peter Pilz am Mittwoch im Zuge einer Pressekonferenz. Nur wenn man es schaffe, ein starkes Team zusammenzustellen, werde man bei der kommenden Nationalratswahl antreten.

Die Abgänge von Cox, Noll, Zinggl und Rossmann hätten ihn nicht überrascht, der Wechsel von Alma Zadic zu den Grünen hingegen schon. "Aber es ist ihr gutes Recht", so Pilz.

"Ich muss nicht ewig Abgeordneter sein", sagte der stellvertretende Parteichef weiter. Er könne sich auch sehr gut ein Leben abseits der Politik vorstellen. Aber ein starkes Motiv wieder anzutreten sei es, ein Gegenpol zur nächsten Kurz-Regierung zu sein. "Ein Kanzlerduell gibt es bei dieser Wahl nicht. Nur vier Beiwagerl, die mit Kurz regieren wollen", sagt Pilz. "Dieser Verantwortung möchte ich mich gerne stellen."

Die Frage, ob er im Wahlkampf erfolgreich sein könne, sei keine neue Situation für ihn: "Es begleitet mich schon mein ganzes Leben. Auch bei den Grünen haben wir uns anfangs immer ins Parlament hineingezittert", sagt Pilz.